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Die Eltern Adelbert's lebten ruhig auf ihrem in dem DorfeAnte belegenen Stammsitze Boncourt, als die Sturme der Revolu-tion auch sie erfaßten. Boncourt wurde dem Boden gleich gemacht,und aus der Zerstörung von vielen Schlitzen, die es enthielt, Nichtsgerettet. Unter diesen beklagt die Familie hauptsächlich den in derWaffenkammer aufbewahrten Degen des Warschau Villars. DiesSchwert hatte jener große Feldherr dem Großvater Chamisso's ver-liehen, welchen er am Vorabende einer entscheidenden Schlacht (1708)beauftragte, seine Befehle einem von ihm abgeschnittenen Corps zuuberbringen, und der sich dieses Auftrags glücklich entledigte, indemer zur Nachtzeit sich seinen Weg mitten durch das feindliche Heer zubahnen wußte. Bei dieser Veranlassung schenkte ihm der Marschallden Degen und ernannte den kühnen Boten, der damals nicht inehrals 15 Jahre zählte und im 13. Jahre als Fähnrich eingetreten war,sogleich zum Hauptmann. Während der ersten Jahre der Revolutionbefanden sich zwei der älteren Brüder Adelberts, Hippolyt undCharles, im Dienste und der nächsten Umgebung des unglücklichenKönigs Ludwig XVI., welchem beide eine Treue und Hingebungbewiesen, die von den Führern der Emigration später wiederholt inden ehrendsten Ausdrücken anerkannt wurde. IIs ont ete, heißt esu. a. in einem Briefe des Herzogs von Broglie vom Juli 1793,tons ckeirx sneoessiveinsnt Premiers pLgss clu roi Uouis XVI. pen-ännt tu revolntion, et ont Mariae a cet illlortnnä raonargns unsückälite et NN attaobeinsnt, gni ont MS leur conto In VI8. Hip-polyt (geboren 1769, gestorben 1841, der von den Brüdern Adel-bert am nächsten gestanden zu haben scheint und mit dem er bis anseinen Tod im lebhaftesten brieflichen Verkehr blieb) war bis zumApril 1791 Leibpage, trat dann unter die Gardes du Corps undblieb in der Nähe des Königs bis zu seiner Gefangennahme inSt. Menehould. Karl (geboren 1774, im Jahre 1817 zum Prä-fekten des Departement du Lot ernannt, 1822 von dem royalisti-schen Ministerium Villcle dieser Stelle enthoben, gestorben 1824),welcher an des Bruders Stelle Leibpage geworden war, befand sichnoch langer unausgesetzt um die Person des unglücklichen Fürsten; na-mentlich an dem verhängnißvollen 10. August 1792, dem Todestage