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einem Kaufkontrakte von 1305, der eine Mühle zu Lanienville be-trifft, als Verkäufer vor und er führte schon damals das Wappen,welches sich bis auf den heutigen Tag unter seinen Nachkommen er-halten hat; im silbernen Schilde unten zwei gestürzte (nach untengewandte) schwarze Hände und über denselben fünf in Form einesHerzens gelegte Kleeblätter*).
Der Name Chamisso rührt von einer nicht mehr epstirendenStadt her, wie sich dies aus dem Titel der Familie Chamisso injener fernen Zeit ergiebt, welcher lautete: 8ires et 6bsv»1isi'8 No InOlrLdsiisuis (Herrschaft) äs 6ImmiWot, zu welcher Herrschaft außerder Stadt Chamizzot auch noch die Städte Lanienville, Gouhailantund andere gehörten. Chammizzot findet sich schon in einer Ur-kunde aus dem zweiten Jahre der Regierung Karl's des Großen als6s.mdi8om.im (6dsme88»ii 8ur Leins PI'SS Odstillon sur Leins) inder Eigenschaft als psistium reZW.
Die Familie erscheint übrigens nach den uns vorliegenden be-glaubigten, von dem ältesten Bruder Adelbert's gesammelten histori-schen Notizen nicht minder ausgezeichnet durch großen Güterbesitzals durch treue Anhänglichkeit an ihre Lehnsherren, die Herzoge vonLothringen, durch Verwaltung bedeutender Aemter im Herzogthumund durch glänzende eheliche Verbindungen, wodurch sie mit vielenregierenden Häusern in Europa in Verwandtschaft trat. So z. B.wurde durch die Ehe eines äasgnea äs ddamisso, welche er imJahre 1612 mit diieolle äs Iki^s schloß, deren Sohn llaegnssUläüxxs im siebenten Grade verwandt mit dem Könige Christiern IV.von Dänemark, Karl IV. Herzog von Lothringen und JohannSigismund Kurfürsten von Brandenburg; so heirathete der Groß-vater unfers Dichters, Rodsrt I-ouis Ilchpolxts äs Odsmibso äsLoneourt, geboren 1693, im Jahre 1737 ein Fräulein ä'ILrrieesllrtund wurde dadurch im zwölften Grade mit den Königen von Frank-reich, Spanien und Neapel verschwägert. Aehnliche verwandtschaft-liche Beziehungen stellen sich in neuerer Zeit heraus zu den Häusern.Carignan, Beauharnais u. s. w.
') S. umstehcnd.