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mit dieser in die kaiserliche Bibliothek, aus welcher sie Herrvon Scheyb (^sbiils ?eiitinZerigliL itiuersria etc^.Vinäob. 175z. sol.) herausgegeben hat. Sie ist jedochmehr ein Verzeichnis' von Namen und Distanzen der Orte(ItimEium), als eine eigentliche Landkarte.
Zu des Vlolemaus Geographie verfertigte der Ale-xandriner AIarhodamon 26 Karten, welche Europa in,o, Afrika in 4, Asien in is Blättern vorstellten. Diesmacht eine Strecke aus, die von Osten nach Westen etwadoppelt so groß ist, als von Norden nach Süden, daherauch die Namen Länge und Breite kommen. Sie be-greift in der Breite 84, in der Länge 124 Grad, die aberhier unrichtig bis auf 180° ausgedehnt werden. GegenNorden geht der äußerste Parallel durch den 64stenGrad;die Zeichnung endigt sich mit einer kleinen Insel über Bri-tannien, Thule, und derBeysthrift: X 4 ars bvpeidorcum.Rußland und ein Theil von Polen fehlen gänzlich. Diewestliche Küste von Afrika geht bis 6^ Grad nördlicher,aber die östliche bis »24° südlicher Breite an das Vorge-birge prasrum. Asien endigt sich gegen Osten mit derKüste Taniboja, welche unterhalb der Linie fortgehk, sichnach Westen wendet, und bey dem Vorgebirge Prasiummit Afrika zusammen hangt. Der am weitsten nach Sü-den Md Osten bemerkte Ort ist Tamgara, welches mitdem heutigen Ponteamas in Indien übeceinzukommenscheint.
Aus diesen alten Karten sind durch allmählige Verbesse-rungen die heutigen entstanden. Sebastian Münster(KolmoZrgjibis, kaül. Grtclius (ck'Ijestruin orbis
tei igruin, Xntverp. IZ7O. knl. mgj.) und Gerhard Mer-caror zu Löwen legten hiezu den ersten Grund. Des letz-tem Karten gab Iodocus »^ond (äAs« M-'m/orckAmli. 1604.) in ii4Tabellen heraus. liVilhelinBlaeu und besten Sohn Johann lieferten in ihrem aus6 Theilen bestehenden Atlas schon 616 Karten. Die Ver-besserung der Karten ist ln der ehemaligen hondischen Offi-cin, welche nach und nach an die Isansson lVaesbergean Moses pttc und Swarr, und an Peter Schenk und