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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Ehrmann Beschreibung und Gebrauch einiger elektrischerLampen, aus d. frz. mit einer Kupfertafel. Straßburg, 178a. 8-

Ish. Ingenhouß vermischte Schriften physisch-mediciuischenInhalts, ubers. und herausg. v. Molitor, Wien, 1784. qr.8.Erster Band, S- 213. u.f. ^ ^ ^

I^antpacles, Etwas von der

Theorie der Lampen und Kerzen sindet man bey dem Wor-te: Flamme, wo besonders gezeigt wird, warum hiebeyder Dacht notwendig sey. Die Erzeugung einer recht Hel.len und reinen Flamme hangt vornemlich davon ab, daßdas Oel an der Stelle, wo es brennen soll, so viel mög.lich, von allen Seiten her erhitzt und vollkommen zersetztwerde. Die gemeinen Dachte, welche massive Cylindersind, leisten dies nicht vollkommen, weil sie der Luft, diezur Verbrennung nothwendig ist, zu wenig Oberfläche dar-stellen. Man hat daher schon längst bandförmige Dachteempfohlen, deren Gestalt der Luft mehr Oberfläche ausseßt,als die cylindrische. Alströmer (Versuche mit bandförmi-gen Lampendachten, welche nicht rauchen, in den neuenschweb. Abhdl. für das Jahr 1724. Num. 22.) fand die-selben sehr vortheilhaft, besonders wenn sie fein waren unddas rechte Maaß im Ausziehen beobachtet ward. Sierauchte» gar nicht, weil der freye Zutritt der Luft die Hitzeallenthalben so verstärkte, daß sie die brennbare Materieganz zu zersetzen im Stande war. Denn der Mangel anHitze verursach! mehr Rauch; daher auch ausgeblasene Lam-pen so stark dampfen. Die von Alströmer gebrauchtenDachte sind von Baumwolle, und geben ausser der schönengleichförmigen Helle auch eine ungemeine Ersparung vonBrennstof.

Noch glücklicher aber war der Gedanke des Herrn Ar-gand aus Genf, zu den Lampen hole cylindrische Dachtezu gebrauchen, in deren innerer Hölung beym Brennenein beständiger Luftzug unterhalten wird. Diese Lampenwurden um das Jahr 178z bekannt, und ihr Erfinder er-hielt über die Verfertigung derselben in England ein au§-schließendeS Privilegium auf 14 Jahre. Ihre wichtigstenVorzüge sind: eine große Helligkeit, Abweseftheik von