Kal
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ches man aus dem ältesten und trockensten Mörtel über demFeuer in großer Menge erhalt. Eben so überzieht dasKalkwasser in unverstopsten Gefäßen die Seitenwande miteinem festen anhäNgenden Niederschlage, den man kaum an-ders, als durch Abschleifen, hinwegbringen kan.
Ausser dom Gebrauche in der Baukunst benäht manauch den rohen und gebrannten Kalk zu Düngung der Fel.der; beym Seifensieden, Haarbeißen und Lederbereuen; s'nder Färbekunst bey Bereitung des Jndigs, Larmusesund der Orseille, zum Bleichen, zur Einsaugung der Sau-re bey Obst-und süssen Weinen, ingleichen beym Zucker-sieden; mit Eyweiß, Käse u. dgl. zum Kütten, und zumancherlei) chymischen Bereitungen. In der Arzneykunstwird das Kalkwasser) aus Muschel- und Austerschalen-be-reitet, und mit Milch vermischt, als ein absorbirendes undzugleich stärkendes Mittel, ingleichen als sin austrocknen,des zu Heilung der Geschwüre in den weichen Theilen desKörpers, und als Auflösungsmittel gegen Nieren-undDlasensteine benüßt.
Macqucr chym. Wörterbuch durch Ceonharvi Art: Ralch,steinartiger oder eroiclitec.
Gren syst. Handbuch der Chemie, i. The:!. S. 167— 179.
Kalke, metallische, Metallküllke, metallischeErteil, Lslce« inetgjlicse, (Aarrie Meta//chrre/. So nenntman das, was übrig bleibt, wenn man die Metalle ihresBrennbaren beraubt (verkalkt, calcinirr) hat, s. Ver-kalkung. Dahin gehört die Mennige aus dem Bley, dieZinnasche aus dem Zinn, das rothe Pracipitak aus demQuecksilber, und sehr viele andere ähnliche Materien. Die-se metallischen Kalke oder Erden sind nicht einfach, undhaben für jedes Metall besondere Eigenschaften; stimmenaber alle darinn überein, daß sie weniger schmelzbar, feucr-beständiger, minder anflöslich in Sauren, und von gerin-gerer specifischen Schwere, aber von grösterm absolutenGew»ck re sind, als die Metalle, aus denen sie entstehen. AuSroo Pfund Bley z.B. erhält man über no Pfund Bleykalk.
Man kan die Metalle entweder durch das Feuer an