Kal
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«ung die Neigung des erdigten Theils gegen das Wassernicht aufhebe, sondern sie vielmehr durch Verfeinerung derErde noch mehr verstärke, daher die in der Kalkerde be-reits angefangene salzartige Mischung im lebendigen Kalkenoch vollkommner werde, wenn man ihn aufs neue mitWasser vermische.
Durch die neuern Entdeckungen über die Luft saure,s. Gas, mep!)lttsch)eb, ist diese Theorie weit mehr auf-geklärt und vollständiger gemacht worden. D- Black inEdinburgh (Dxp. on kckagnollii alba etc.jin den Llläxsanckobk. rescl bekäme g Lociet^ in kciinb. Vol. ll. p. IZ7-)zeigte im Jahre i?;6 zuerst, daß die von ihm sogenanntefixe Lufc hiebey eine sehr wichtige Rolle spiele, indem sieeben dasjenige ist, was aus dem rohen Kalke sowohl beymBrennen, als beym Aufgießen der Säuren, herausgehr.Er nahm den Kalk von Natur scharf und im Wasser auf-löslich an, glaubte aber, daß die fixe Luft im rohen Kalkediese Schärfe und Ausiöslichkeit vermindere, und mit ihmgleichsam ein Mittelsalz bilde. Durchs Brennen gehe diefixe Luft nebst dem Wasser, und dadurch zugleich «in Theildes Gewichts verloren; daher zeige nun der gebrannte Kalkseine Scharfe und Ausiöslichkeit. An der Luft empfangeer wieder fixe Luft, und kehre daher in den Zustand desrohen Kalks zurück. Das Aufbrausen mit den Säurenentstehe durch Entwicklung der fixen Lust, und falle beymlebendigen Kalke darum hinweg, weil dieser keine fixe Lustmehr enthalte. Die Kalkerde habe mehr Verwandschaftzur fixen Luft, als die Laugensalze; daher entziehe der ge-brannte Kalk den lehtern ihre fixe Luft, oder das, was sievorher neukralisirte oder »Md machte, werde aber dadurchselbst mild und in rohen Kalk verwandlet.
Diese Theorie ist durch die neuern Untersuchungen derLuftsaure' immer mehr bestätiget worden. Nach Berg,mann (De gciclo sereo §. I».) ist der rohe Kalk ein schwerauflösliches Mittelsalz, welches ohngefthr r; Theist reineKalkerde, n Theist Wasser und Z4 Theile Luftsäure enthält.Durch daö Brennen werden die Luftsaure und das Wasserherausgetrieben, daher auch Bergmann den rchen Kalk