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Amerika giebt es weit größere; der des Niagara ist 170Fuß hoch; der des Bogocas bey St. Magdalena (So«.
Vo/aZe su derou p. 9».) 2 — Zoo Toisen.
Die Menge des Wassers, welche die Flüße ins Meerführen, ist erstaunlich groß. Die lVolga soll in einerStunde über 1000, der Jordan fast 9, der Po 421, dieSeme 16, die Tdemse zo^- Millionen Cubikfuß Wassergeben. Busfön (lstilioire naturelle Generale et psrt.Vol. I. p. z^6.) findet nach einem von Leill gemachten Ue-berschlage, daß alle Flüße der Erde das Meer, wenn estrocken wäre, in 8-2 Jahren ausfüllen würden. Aber dieGründe solcher Bestimmungen sind so unsicher, daß dasResultat davon nicht anders, als unzuverläßig, seyn kan.
Torb. Bergmann physikalische Beschreibung der Erdkugeldurch lxöhi, 2 te Aufl. Greifswald, i/go. gr. 8. Erster Band,S. 316. u. f.
Flüßig, klui'äurn, F7rrr'L Flüßig heißt ein Kör-per, wenn seine Theile so wenig Zusammenhang haben,daß sie der Trennung nur geringen kaum merklichen Wider-stand thun, dennoch aber genug Anziehung gegen einanderäußern, um den Sinnen einen einzigen ohne Unterbrechungzusammenhängenden Körper darzusiellen. Ihnen werdendie festen Körper (loliäa) entgegengesetzt, s. stest. DieFlüßigkeit ist ein mittlerer Zustand zwischen,der Festigkeitund der gänzlichen Zertrennung der Theile. Im Zustandeder Festigkeit hängen die Theile stark und bleibend, bei-der Flüßigkeit nur wenig, bey der Zertrennung gar nichtmehr zusammen. Ein Beyspiel giebt festes, geschmolze-nes, und zu Pulver gestoßenes Glas. Wir müssen aberdie Unterschiede der flüßigen und festen Körper noch genau-er bestimmen.
r. Die Theile des flüßigen Körpers lassen sich säst ohnemerklichen Widerstand trennen, und sondern sich oft vonselbst blos durch ihr Gewicht ab. Man kan z. V. mit derHand, wo man will, durchs Wasser fahren, und ein Tro-pfen trennt sich von der übrigen Masse ganz allein durch sei-ne Schwere. Daher kan man einen Theil einer fiüßig n
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