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ihnen wahrnimmk. Rizzeci erneuerte jedoch seine Angriff«,im Jahre 1727 in einem eignen Werke (Oe luinivis «Ke.ctiombud, Veuet. 8.)' wodurch Delagulicrs bewogen ward,die bestrittenen Versuche im Jahre 1728 nochmals vor derköniglichen Societät anzustellen, und einige neue hinzuzu-fügen, welche die Zweifel dieses Gegners gänzlich aus demWege räumen. In Frankreich ließ der Cardinal ^>0-ligimc, so sehr er auch sonst den Lehren des DeScartes er-geben war, die newtonischen Versuche mit vielen Kostendurch Gäriger wiederholen. Sie fielen sehr glücklich aus,und der Cardinal, der hierüber ein Danksagungsschreibenvon Newton erhielt, würde ihre Beschreibung seinem Anti-lucrez beygefügt haben, wenn ihn nicht der Tod übereilthätte. Seitdem sind sie von mehrern Experimentatorenwiederholt worden, besonders vom Abt bFollec, der sichfast durch den ganzen fünften Band seiner be^ons -ie pi>v-tigue mit ihnen beschäftiget. Einen sehr eifrigen Gegnerhaben sie noch an Gautter ( ObroaAenelie ou generativ»cles cvuleurs eontre ie l/lleme eie -Vertan. Paris. 1750.12.) gefunden, der sich aber durch diesen Angrif keinenRuhm in der Geschichte der Physik erworben hat.
Es gehört zu diesen Versuchen nicht allein ein sehr wohlverfinstertes Zimmer (Newton hatte das seinige mit schwar-zem Tuch ausgeschlagen), damit sich kein fremdes Licht vonden Seiten her einmische, sondern auch ein ganz reinesund Helles, aufs vollkommenste geschliffenes und polirtesPrisma, dessen brechender Winkel wenigstens 60° hält.Ob sie gleich selten mit aller nöthigen Vorsicht angestelltwerden können, so sind sie doch durch mehrere öffentlich be-kannt gewordene Prüfungen bestätiget, und werden sowe-nig mehr bezweiflet, als die Schwere der Luft oder die Ge-setze des Falles der Körper.
Versuche über die Farben dünner Körper.
Bis hieher hatte iTkewron sich ganz allein an die Er-fahrung gehalten. Wir folgen ihm nun in ein anderes dunkle-