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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
Seite
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Leipz. 178Z. Zk. 8. Taf. II. Fig. 22.2z. 24.) beschrieben undabgebildet hat. Ich will hier nur das erste davon etwasumständlicher anführen. Es besteht dasselbe aus der glä-fernen Rohre LID, Taf. VM. Fig. 7, welche 12 — iz Zolllang, durchaus gleich weit, und inik dem eingeschlissenenGlasstöpsel KI versehen ist. An ihr unteres Ende passetdas eingeschliffene Gefäß 0, dessen Gestalt die Figur deut-lich zeiget. Dieses Gefäß 0 hat ausserdem noch zwo Mün-dungen, in welche zwo kleine Phiolen oder Fläschgen undZ eingeschliffen sind. Die Capacität beyder Fläschgen zu- ^sammen muß ohngefähr so viel betragen als der Inhaltder Röhre k-1 O. ist ein messingener Ring, der sich ander RöhreKII) verschieben und mit einer Stellschraubeüberall, wo man will, befestigen läst. 6 ist ein nressn- !genes oder hölzernes Lineal, welches in gleiche Theile ge-theilt ist, und mit zween messingenen halben Ringen au dieRöhre KIl), wie bey Iss angelegt werden kan. VeymGebrauche nimmt man den Stöpsel kl ab, und taucht dasganze Instrument in das Wasser der Wanne, so daß sichdie Röhre, das Gefäß L und die Fläschgen A und ?» völligmit Wasser füllen; man setzt alsdann den Stöpsel wiederauf. Hierauf läst man nur noch den untern Theil des In-struments, etwa bis an die Helste der Röhre, unter Was-ser stehen, nimmt eines von den Fläschgen eVoder 6 vomGefäße L ab, füllt es mit der zu prüfenden Luft und stecktes wieder an seine vorige Stelle. Das andere Fläschgenwird mit salpeterartiger Luft gefüllt, und ebenfalls wieder-um aufgesteckt. Man nimmt nunmehr das Instrumentaus dem Wasser, und dreht das Gefäß L mit dem Bodenb aufwärts, wie es bey k vorgestellt ist; wodurch die in denbeyden Fläschgen enthaltenen Luftgatkungen in das GefäßL aussteigen, sich mit einander vermischen und die Vermin-derung des Volumens bewirken. So bald man aber dasGefäß L umgedreht hat, muß man das Instrument wiederbis an die Mitte der Röhre ins Wasser tauchen, und denStöpsel k-l abnehmen. So, wie sich nun das Volumender beyden Luftgattungen vermindert, fallt das Wasser inder Röhre K1O herab. Herr Magellan glaubte bemerkt