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2 (1789) Von Erd bis Lin
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Durchschnitt. Die Räume, welche r, 2, z rc. Maaße Luftin ihr einnehmen, sind durch eingeschnittene Striche be-merkt, und jeder davon in ioa Theile getheilt. Er fülltzuerst das Maaß mit Wasser, und setzt es umgekehrt überdie Oefnung des Trichters, welcher in das Queerbret ei-ner mit Wasser gefüllten Wanne eingeschnitten ist (Man s. denArtikel: pnevmaclsch-chymischer Apparat). Durchdiesen Trichter wird die zu prüfende Luft in das Maaß einge-lassen, in welchem sie aufsteigt, und das Wasser aus seiner Stel- >

le treibt. Dieses Maaß Lust wird nun in der 14 Zoll breiten j

Glasröhre gelassen; doch ohne dieselbe mit der bloßen Hand !

zu berühren. Eben so wird das Maaß auch mit salpeter- !artiger Luft gefüllt, und diese in eben die Glasröhre ge-lassen. Endlich wird diese Mischung beyder Luftarten in diegroße abgetheilte Glasröhre gelassen, und diese, ohne zuschütteln, in das Wasser gesenkt, bis die Wasserfläche in-nerhalb der Röhre mit der Fläche des äußern Wassers gleichhoch steht, worauf man dann den Raum, den die 2 Maaß Luftnach ihrer Vermischung einnehmen, in Hunderttheilen ei-nes Maaßeö bemerken kan. Dieses Verfahren empfiehltsich durch seine Simplicitäk; allein es hat den Fehler, daßman nicht genug versichert seyn kan, in dem Maaße jederzeiteine völlig gleiche Menge Luft zu haben; daher auch dieVersuche immer ungleich ausfallen, wenn sie gleich miteben denselben Luftarten angestellt werden.

Diese Erfindung des D. Priestley reizte vorzüglich dieAufmerksamkeit der italiänischen Naturforscher. Der AbtHelix Hsntana ( Delcri^ious e uli sti alcrini stroinemi perrnisinars stell' aria. in kirenre, 1774. 4.) schlug statt deS !Priestleyischen acht verschiedene neue Instrumente vor. Siekommen alle darinn überein, daß man jede Luftart in einbesonderes Behältniß bringt, und hernach beyde zusammenläßt, worauf die Größe der Verminderung des Volumensdurch Quecksilber angegeben wird. Bey den vier ersten ge-schieht dieses durch Abwägen des Quecksilbers, bey den letz-tem durch den Stand desselben in einer Glasröhre, vermit-telst eines angebrachten Maaßstabes. Es sind aber alle die-se Werkzeuge nicht in Gebrauch gekommen, da die salpeter-