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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Erd 47

Masse der Erde nur den gözgmten Theil von der Masse desSonnenkörpers ausmache. Da endlich die Dichtigkeitensich, wie die Quotienten der Massen durch die Volumina,

verhalten, so findet sich die Dichte des Erdkörpers

d. i. beynahe viermal größer, als die Dichte der Sonne.

Man bezeichnet in der Sternkunde die Erde, wennman sie als einen Planeten betrachtet, mit K.

Sie hat zum beständigen Begleiter in ihrer jährlichenLaufbahn den Mond, einen im Durchmesser beynahe vier-mal kleinern kugelförmigen Körper, welcher seinen ellipti-schen Umlauf uni die Erde, von der er etwa um 6o Erd-halbmesser absteht, monatlich einmal vollendet, und vonwelchem in einem eignen Artikel gehandelt wird.

Oberfläche der Erde.

Nach der im vorigen angegebnen Größe der Erde be-greift ihre Oberfläche einen Raum von y 282 060 geographi-schen Quadratmeilen. Zwar ist die wahre Oberfläche we-gen der durch Berge und Thäler verursachten Unebenheitengrößer, da sich aber hierüber keine Rechnung führen läßt,so giebt obige Zahl wenigstens die der Meeresfläche gleichliegende Grundoberfläche an.

Der größte Theil dieser Oberfläche ist mit Wasser be-deckt, über welches vornehmlich zwey große Stücken festenLandes, außerdem aber auch noch viele tausend kleinere In-seln von verschiedener Größe hervorragen, und die den Men-schen angewiesenen Wohnplätze ausmachen. Da das süd-wärts von den Molucken gelegne Neuholland eine sehrgroße Insel ist, so wird eö von Herrn Förster (Bemerkun-gen über Gegenstände der physikalischen Erdbeschreibung,a. d. engl. Berlin, 178z. 8). für ein drittes Stück festenLandes gerechnet.

Das erste Stück des festen Landes, gemeiniglich diealte lVelr genannt (weil es größteNtheils schon den Altenbekannt war), begreift die drey Weltkheile, oder ErdtheileEuropa, Asten und Afrika» Europa bedeckt ohnge-