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2 (1789) Von Erd bis Lin
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Erd

Einen von dem Mechanikus Salsano' in Neapel er-fundenen Erdbebenmesser beschreibt Herr Luchtenberg(Magazin für das Neuste aus der Phys. re. II. B. 2 St.S. 68). Er besteht aus einem Pendel mit einem Gewich-te von g6 Pfund, das am untern zugespitzten Ende einenfeinen Pinsel mit fischiger Farbe hat. Dieser zeichnet dieRichtung der Stöße auf ein über einer Boussole liegendesPapier. Am Pendel ist eine O.ueerstange mit Klöppeln,die bey der Bewegung desselben an eine Glocke schlagen,um den Beobachter aufmerksam zu machen.

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Bergmann ppysltM. Beschreibung der Erdkugel, aus demSeywed. übers- v. Röhl. GressSwaloe-1780.2tcr B- §. -;o. u. f.

Erde, (.Erdkugel.

EkPtzN, leri-ae, Feste, feuerbeständige,

geschmacklose, im Wasser nicht auflösliche Substanzen, wel-che bey der Zersetzung der Körper übrig bleiben, selbst aberbisher nicht weiter haben zerlegt werden können. Mangiebt ihnen den allgemeinen Namen der Erden, weil siemit der Masse, welche unfern Erdkörper auszumachen scheint,in vielen Eigenschaften Übereinkommen, und zahlt sie zuden chymsschen Grundstoffen der Körper.

Man hat es sonst für sehr wahrscheinlich angesehen, daßes nur eine einzige elemenkarische Erde gebe, welche beson-ders die Alchymisten aus dem Regen, Thaue, der Pfian-zenafche, den Mineralien und andern Körpern zu ziehen ge,sucht, und unter dem Namen der reinen Erde (terra vir-Zo) zu den Elementen der Körperwelt gezahlt haben, s.Elemente. Da aber die Natur die Erden nie ganz un-vermischt erzeuget, die aus den zusammengesetzten Körpernerhaltenen aber wesentliche Verschiedenheiten zeigen, so ha-ben die besten Chymisten, als Becher, Porr, Gerhard,Bergmann u. a. sich genöthiget gesehen, mehrere Grund-erden anzunehmen.

Bergmann (Anleitung zu Vorlesungen über die Chy-mie. Stockholm u. Leipz. 1779. 8.) unterscheidet außer derim Diamant und einigen andern Edelsteinen befindlichenEdelerde, dieergbsr in seiner LcigAra^bia reZiü ininera-