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Die Szekler und Ungarn in Siebenbürgen
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seiner Frcm ruhen wird. Und kommt der Winter ins Land,da muß der Greis das Bett hüten und seineLebenskraft"nimmt von Tag zu Tag immer mehr ab. Kinder und Enke)haben sich an denberühmten Heilkünstler" des Nachbardorfesum Hülfe gewendet, und dieser hat dem Greisgegen das Fieber"fünf Zettel gegeben, worauf folgendes geschrieben stand:N. N.,aus dem Dorfe N., geboren am 15. Juli 1820, hat das dritt-tägige Fieber. Hiermit ermahne ich dich, daß du ihn binnen achtTagen verlassen sollst, widrigenfalls ich dich fessele, dörre, inden Ofen werfe, verbrenne und in den Wind streue!" Vondiesen fünf Zetteln legte man jeden Tag einen auf den Kamin-sims und am achten Tage warf man sie alle ins Feuer. Auchdies half nichts, und als der Geistliche dem Kranken die letzteOelung gegeben hatte und man die dabei gebrauchte Kerzeauslöschte, zog der Rauch nach unten und nach der Thür zu.Da wußten denn die Hausleute,daß Väterchen bald sterbenmüsse", und trafen schon Vorkehrungen für die Leiche. Amnächsten Tage lag auch der Greis in sein Festgewand gekleidetim einfachen Brettersarge. Man steckte ihm ein grünes Reiseiner Zimmerpflanze unter das Kissen, damit er sich nicht zurückauf die Erde sehne, und jedes seiner Familienmitglieder hatseine Fußsohlen mit der Hand berührt, damit erkeines derHinterbliebenen bald abhole". Dann wird am dritten Tage derSarg von den Nachbarn hinaus auf den schneebedeckten Fried-hof getragen und ins Grab gesenkt. Die Hinterbliebenen habeneine Handvoll Erde vom Grabhügel mit sich genommen und zuHanse im Hofe verstreut, damitder Todte sie nicht besuche"unddie Krankheit aus dem Hause weiche". Denn auch hierbegegnen wir, wie einem rothen Faden, der sich durch denVolksglauben hindurchzieht, der Vorstellung von der Krankheit-als einer Person, als einem Krankheitsdämon.

So hätten wir denn im Buche des äußeren und inneren

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