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größten Theil reformirten Ungarn eingehalten. Wenn sich auchdie Dorfbewohner an diesem Tage jeder Speise enthalten, sotrinken sie deshalb nm so mehr Branntwein, denn Einer be-sucht den Anderen, und indem er ein mitgebrachtes Stück Holzin die Stube wirft, sagt er: „Nehmt, da habt ihr Speck! Eßtihn, wenn ihr dem Teufel angehören wollt!" Damit er nundas Holzstück weitertrage, wird er mit Branntwein bewirthet.— Nach der festlichen „Auferstehung" am Ostersainstng ver-einigt allgemeine Unterhaltung die Dorfbewohner. FröhlichesGelage, Tanz und Spiel dauert bis tief in die Nacht hinein;den Mittelpunkt der ganzen Unterhaltung bildet aber der schmuckeReservist, der nach dreijähriger Dienstzeit „vom Militär weitheraus des Königs Landen" heimgekehrt ist. Da hätten die Weiberwieder einmal eine „Heirath zu machen", aber dem Burschenhat schon vor drei Jahren am Christabend eine Maid „den Fuß-lappen geworfen" (llaxWÜt äobott), und die und keine Anderewird er heirathen. Und die Maid ist ihm auch treu geblieben;hörte man sie doch Tag für Tag singen:
Braunes Mägdlein sitzt am Waldesrande,
Wo der Weg fuhrt in die fernen Lande;
Weinend seufzt es- keinen Gott es giebt,
Denn man hat geraubt mir, der mich liebt.
Blick' ich auf den Himmel, auf den fernen,
Keinen seh' ich von den goldnen Sternen;
Auch mein Sternlein seh' ich nicht mehr dort,
Seit mein Lieb zum Militär ist fort.
Schwalben fliehn von herbstlich öden Auen,
Nimmer werd' ich dir ins Auge schauen;
Sterne waren deine Augen beid',
Füllten mir das Herz mit Todesleid!"
Und wie oft hat sie, an seiner Treue zweifelnd, das weh-muthsvolle Lied gesungen:
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