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Die Szekler und Ungarn in Siebenbürgen
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Wildbaches wieder in Bewegung gesetzt haben, wird hörbar; inden Tannenwäldern ertönen die Axtschläge der arbeitendenMänner, und der Weidrnf eines Hochwildjägers unterbricht denGesang der Weiber, die mit der Reinigung und Herstellung derAecker für die kommende Aussaat beschäftigt sind. Alles athmetLust und Fröhlichkeit, Hoffnung auf Gedeihen, und mit Gott-vertrauen arbeiten die Familienmitglieder, umden SegenGottes zu verdienen". Die Männer haben bei ihrer erstenAusfahrt in den duftenden Tannenwald nicht vergessen, ihreblankgeschliffenen Aexte und Beile mit Mäuseblut zu besprengen,damit sie bei ihrer schweren und oft genug gefährlichen Holz-fällerarbeit keinenSchaden am Leibe zu erdulden" haben; dieFeldarbeiter haben die Pflüge und Eggen an irgend einemKreuzwege dreimal angespieen und gen Osten gekehrt die Wortegesagt:Wohin du gehst, dahin folge dir Gottes Segen; derTeufel aber bleibe bis nach der Ernte im Magen der Erdeversteckt I" Und vom Grabe der letztverstorbenen Wöchnerinhaben die Weiber Erde unter die auszusäende Feldfrucht ge-mischt, damit die Saatwachse und gedeihe". Die Aussaatderjenigen Früchte, welchenach oben gehen", wird dann vor-genommen, wenn der Neumond am Himmel steht; diejenigenPflanzen aber, welche in die Erde hineindringen, werden zurZeit des Vollmondes gesetzt. Auch für das Gedeihen derMilchthiere wurde gesorgt, indem man dieselben beim erstenAustrieb auf die Weide über einen mit Milch getränkten Lappengehen ließ. In schwerer, aufreibender Arbeit vergeht Wocheum Woche, und nur der Sonntag vereinigt die Gemeinde zugemüthlicher Unterhaltung. Nachmittags nach dem Gottesdienstversammelt sich Alt und Jung vor der Dorfscheuke, und währenddie Männer bei einem Glase Branntwein die Arbeiten ver-gangener und kommender Wochen besprechen, die Frauen sichmit dem Dorfklatsch beschäftigen, tanzt und singt die Jugend

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