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Die Szekler und Ungarn in Siebenbürgen
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Sinkt die Sonne, sinkt die Sonne nieder,

Komm zu mir dann, komm zu mir dann wieder!

Ohne deine Lieb',

Trüb und traurig bliebStets mein Leben, Süßer

Eisigkalt weht die winterliche Morgenluft den frommenPilgern entgegen, die zur hellbeleuchteten Bergkirche mühsamHinaufsteigen, umnach Speis' und Scherz auch an Gott zudenken". Bald sind auch die Christfesttage vorüber, und nur nochdie gemeinsamen Spinnabende am Mittwoch und SamstagAbend vereinigen die Dorfjugend zu Scherz und Spiel. Lang-sam geht hier in den einsamen Dörfern der Winter in den Lenzüber. Wenn in den Gärten der Niederungen längst der Hollun-der blüht und die Bäume im reichsten Schmucke dastehen, wenndraußen ans den Fluren sich schon Blume an Blume drängtund die junge Saat in die Aehren schießt, dann ist's bei den

Szeklern oben auf den Bergen immer noch winterlich öde.

Noch deckt eine harte Schneekruste die Matten und Triften;Höchstens ans einzelnen freigewordenen Felsspalten kriecht eineder alpinen Frühlingsblumen hervor; die Laubbäume streckennoch hoffnungsvoll ihre nackten Arme der Sonne entgegen, undnur stellenweise hebt sich das Krautwerk unter den Tannen zumWachsthum. Nach einer anderen Richtung hin äußert sichjedoch das wiedererwachte Leben ans den Höhen in unverkenn-barer Weise. Der Waldbach, welcher während des langen

Winterschlafes träge und kaum sichtbar zwischen dem Gestein

Hingeschlichen ist, hat seine Kraft wiedergefunden; aus tausendAdern strömt ihm das belebende Element zu; rauschend durch-zieht er die gewohnte Bahn, eilt durch Schluchten und Höhlen,springt über Felsenabhänge und singt sein berauschendes Lied,daß es weit hinabschallt, bis hinab in die Thäler. Das schrilleGeknarr des Sägewerkes, das die herabstürzenden Wellen des

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