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Die Szekler und Ungarn in Siebenbürgen
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.Zwischen Bergen such' mich,Wenn du willst mich schauen,Wo ein SommerbächleinRauscht durch stille Auen,

Munt'res SommerbächleinRauscht im Winter nimmer,Doch nie ruht mein Herze,Schmerzvoll pocht es immer

Der Chor der Burschen erwidert darauf:

Dort aus jenem dunklen, tiefen Moor,Wächst die Lilie, wächst die Ros' empor;Schlanke Lilie, weiße Rose,

Du betrogst mich, du Herzlose,

Eine Blume war ich auch einmal,

Doch jetzt bin ich welk, verblüht und fahl;Dich, du Falsche, will ich meiden,

Will auf immer von dir scheiden.

In die Welt, die weite, will ich zieh»,Weit in öde Fernen will ich fliehn;Namenloses Leid und SchmerzenIm gebrochuen kranken Herzen,

Nur das tiefe Leid folgt meiner Spur,Und begleitet mich durch Wald und Flur,Spricht zu mir: daß du gebrochenHast die Treu', die du versprochen 1°

Man muß eben diese Lieder voll wehmüthiger Sehnsuchtsingen hören, um mitzufühlen, daß sie wahrhaftighimmel-aufjauchzend, zum Tode betrübt" sind, ein Bild des ungarischenSprichwortes:Der Ungar freut sich unter Thränen."

Da krähen die Hähne und die Morgenglockentöne durch-zittern die frostige Luft, Alle rüsten sich nun zur Frühmesse,zuvor aber singen die Maide noch zum Abschiede das Lied:

Morgenroth! o, muß ich dich schon sehen!

Mußt du Liebster schon nach Hause gehen?

Liebster, bleib bei mir,

Bleib' mein Schatz noch hier,

Du, mein Theurer, Süßer!

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