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Die Szekler und Ungarn in Siebenbürgen
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dem sie ihre Klagen über die Menschen Vorbringen oder beiguter Behandlung dieselben loben. Am Abend durchziehen dieKinder als heilige Könige und Schäfer maskirt mit dem in eineroft recht zierlich geschnitzten Krippe liegenden Christuskindleiudas Dorf und führen in den Häusern alte dramatische Weihnachts-spiele auf, wofür sie von den Hausleuten mit Eßwaren undGeld beschenkt werden. Um Mitternacht versammeln sich dieverheiratheten Mitglieder der Gemeinde in der Kirche zum Gottes-dienst, während die Jugend ihre Zukunft erforscht und demLiebeszauber obliegt. Der verbreitetste Liebeszauber wird auffolgende Art vollführt: Man trachtet einen Fußlappen der be-treffenden Person, die man zur Liebe entflammen will, zu erhaltenund wickelt in denselben drei Knoblauchrollen, drei kalte (ab-gestorbene") Kohlen und einen erfrorenen Frosch, den man inder Christwoche irgendwoher ausgraben muß, zu welchem Behufedie Maide schon im Herbste sich einen Frosch abfangen unddenselben, in ein Gefäß gesperrt, im Garten zu vergraben pflegen.Dann wird der Lappen samt seinem Inhalt mit zugemachtemAuge heimlich in den Hof der betreffenden Person geworfen,während man die Worte herzusagen hat:Herr der Hölle undder Teufel und Besitzer der verborgenen Schätze! Laß N. N.in unwiderstehlicher Liebe zu mir entbrennen und dann gehöreich dir an!" (?oüInüi> es öräöZölrnelr ura es ar: elreftettkinosew birtolrosa! Loesäss elleuälllmtlau ssereimet ids. idl.re s püickockra äliolr!) Fällt nun der Lappen gerade auf einesolche Stelle, welche der Fuß der betreffenden Person im Laufeder letzten neun Stunden berührt hat, so hat der Wurf Erfolg,d. h. die betreffende Person wird in Liebe zur Maid, die denLappen geworfen hat, entbrennen. Nach dem Mitternachts-gottesdienst versammeln sich die Leute wieder in den Häusern,wo sie den Abend verbracht haben. Nach einer Mahlzeit, zuder jeder der Anwesenden etwas beisteuert, ergötzt sich die

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