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Grundwesen nach stets Gemeingut der ganzen Menschheit ge-wesen sind und nicht das ausschließliche Eigenthum dieser oderjener Nation bilden, wie dies so manche „exklusiv national ge-färbte" Federn mit einer Manier vornehmen Absprechens bis-weilen zu verkünden Pflegen. Viele gemeinschaftliche Zügewürden wir bei eingehender Untersuchung im Volksleben derUngarn und Szekler finden, denen wir auch bei den anderenVölkerschaften Siebenbürgens begegnen, die sich selbst in derBauart der Dörfer dem aufmerksamen Beobachter kundgeben.Wenn auch die Dörfer und Städte der Ungarn zahl- und volk-reicher sind als die der Szekler, so machen auch diese inmittenunwirthlicher Gebirgsgegenden durch die gefällige Bauart derreinlichen schindelbedeckten Häuser, die guten Straßen, welchesie untereinander verbinden, und die herrliche Umgebung denwohlthuendsten Eindruck auf den Reisenden und bringen ihmgewiß die beste Meinung von dem Fleiße und der Betriebsamkeitdes Szeklers bei, der seinem von der Natur minder begabtenBoden nur mit Schwierigkeit den Lebensunterhalt abzugewinnenvermag. Die Häuser sind gewöhnlich aus Taunenbalken erbaut,die von außen und innen mit einer dicken Schicht Lehm be-worfen und dann mit Kalk übertüncht werden. In den Grunddes Hauses wird in einigen Dörfern der Szekler und Ungarnder Schädel eines Pferdegerippes vergraben, um dadurch denBau „vor Blitz und Brand zu schützen". Eine der Straßezugekehrte Vorderstube und eine Hinterstube, zwischen beiden eineKüche und eine Vorrathskammer bilden die Bestandtheile desHauses, an dessen einer Langseite gewöhnlich eine offene Galerieangebracht ist, die im Sommer zum gewöhnlichen Aufenthaltsortder Familie dient. Unter dem Hausgiebel ist der Name desErbauers und seiner Gattin, sowie die Jahreszahl und der Namedes Zimmermannes, der das Haus errichtet hat, verzeichnet;auf dem oberen Querbalken des aus Balken gezimmerten, oben
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