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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
853
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Eph 85z

übereinstimmen, welche letzter» durch keine cyklische Rech-nung, sondern nur mit Hälft der astronomischen Tafelnrichtig gefunden werden können.

Der einzige Zweck der Einführung der Epakten war«Hedem die Erleichterung der Berechnung des Osterftsts,s. Aalender. Die evangelischen Rcichsstände haben Keyihrer im Jahre 1700 gemachten Kalcnderverbesserung dieEpakten mit Recht verworfen, und zur Bestimmung desOstervollmonds unmittelbar die astronomische Rechnungnach den Rudotphinischen Tafeln vorgeschrieben, daher diebeweglichen Feste des verbesserten Kalenders in manchenJahren von dem gregorianischen abweichen. Dagegen istdie Berechnung des Osterftsts durch die Epakten fast biszum Spielwerke erleichtert, und die jetzt beträchtlich vomHimmel abweichenden Rudolphinischen Tafeln geben mit weitgrößerer Arbeit auch keine sonderliche Genauigkeit mehr.

Ephemmden, astronomische Jahrbücher,

kpkiemerickes alkronomicae, Bücher, wor-

inn für eines oder mehrere Jahre die täglichen Stellen derGestirne und die Erscheinungen des Himmels für einen ge-wissen Ort der Erde, aus den astronomischen Tafeln be-rechnet, angegeben sind. Diese Ephemeriden dienen Ken-nern und Liebhabern der Sternkunde zu großer Bequem-lichkeit. Sie zeigen die Himmelsbegebenheiten in vorausan, machen aufmerksam auf manche derselben, die mansonst übersehen hätte, enthalten Resultate, welche ohne siesehr mühsam hätten berechnet werden müssen, und wennihre Angaben genau und aus guten Tafeln gezogen sind, sokan man sie in manchen Fällen sogar als wirkliche Beobach-tungen gebrauchen.

Die Kunst, Ephemeriden zu verfertigen, soll nachEardan (De rerum varierars, sib. Xll. c. 59.) mit demAnfänge des fünfzehnten Jahrhunderts bekannt gewordenseyn. purbach und Regiomonrair haben sich darumverdient gemacht. Der letztere hat nach LVeidlers Nach-richt (LM. ilüron. XI!. lg. wo sich W. wieder aufLcirvl. martiem. D II. p. 6;. beruft) zuerst vollkommnere