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eine Purpurfarbe an, die mir jeder neuen Scheibe dunklerward, bis endlich fünfzehn Scheiben, die zusammen einenZoll dick waren, nichts mehr von der Sonne zu sehen er-taubten.
Lambert (klioromerria, Vin6.1760. 8-) hatdiesen Gegenstand mit der grösten Genauigkeit behandlet.Er beschäftiget sich durch den ganzen zweyten Theil diesesWerks damit, und findet durch eine sehr sinnreiche Ver-bindung der Theorie mit Versuchen, wie sich bey GlaS-tafeln, welche gar kein Licht zerstreuten oder verschluckten,die Menge des an ihrer Vorder- und Hinterflache zurück-geworfenen Lichts zu der Menge des durchgehenden verhal-len müsse. Dieses Verhältniß wendet er dann mittelstanderer Versuche auf Bestimmung des Verlustes an, densenkrecht auffallendes Licht beym Durchgänge durch Glas-tafeln leidet. Er findet hierüber folgende Resultate.
Glastafeln
Zuräckgeworf.
Gebrochnes
Verlohrncs Licht
i —
0,0516 —
0,81 ii
— o,iZ7Z
3 —
0,0356 —
0,6596
— 0,2548
3 —
0,1081 —
o,ZZ 6g
— °, 355 i
4 "
0,1228 —
o, 437 ?
— 0,4495 .
8 —
0,146-? —
0,1945
— 0,6588
1 6 —
0,1524 —
0 ,OZ 8 ?
— 0,8089
Z2 —
0,1526 —
0,0016
— 0,8458
Im fünften Theile der Photometrie untersucht Lam-berr die Zerstreuung des Lichts beym Durchgänge durchdie Atmosphäre» Bouguer hatte die Dichte des senk-recht auf die Atmosphäre fallenden Lichts, wenn es dieErdfläche erreicht, 0,812z gefunden. Lambert aberseht sie aus Beobachtungen, die er zu Chur im Graubünd-ner Lande bey der Barometerhöhe von 26 par.Zoll gemachthatte, nur 0,5889.
An den Oberflächen durchsichtiger Körper, und wahr-scheinlich auch wahrend des Durchgangs, wird ein großerTheil des Lichts verschluckt oder unwirksam gemacht.Newron glaubte, die verlohren gehenden Lichcstralen wür-den durch den Anstoß gegen die materiellen dichten Theilchen