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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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schwächt das Licht in der Ferne, und wird in großen Mas-sen dadurch einigermaßen sichtbar. Körper, die nur einenTheil des auf sie fallenden Lichts durchlassen, heißen halb-durchsichtig (lemi-pelluoicia,

Aukchsichkltchkkk / kellucichtas,

Die Eigenschaft der Körper, dem Lichte ei-nen Durchgang zu verstauen.

Die Phänomene der Durchsichtigkeit haben vieles,was auf den ersten Blick unerwartet scheint. So dichteund harte Körper, wie der Diamant und Krystall, ver-statten dem Lichte einen freyen Durchgang; da hingegenlockere poröse Körper, wie Holz und Kork, dasselbe auf-halten. Dies zeigt schon deutlich, daß die Durchsichtig-keit nicht von der Menge der Zwischenräume abhänge.Wasser und Oel sind beyde für sich durchsichtig; aber ver-mischt und wohl durcheinander geschlagen, geben sie ein un-durchsichtiges Gemisch. Auch der Schaum ist undurch-sichtig, und doch nichts als eine Mischung von Wasser undLuft, welche beyde an sich durchsichtig sind. Das Papierist undurchsichtig, so lang seine Poren mit Lust angefülltsind, es läst aber das Licht durch, und verstärket eineSchrift dadurch zu lesen, wenn man es mit Wasser oderOel tränket.

Es würde daher eine sehr ungegründete Vorstellungseyn, wenn man die Ursache der Durchsichtigkeit in dergrößern Menge der leeren Zwischenräume suchen wollte,da dichtere Körper, die weniger Zwischenräume haben, oftweit durchsichtiger sind, als lockere, und Körper, wie z. B.das Papier, durchsichtiger werden, wenn man ihre Zwi-schenräume mit dichter» Materien anfüllt. Und im Grundehat ein jeder Körper so viel Zwischenräume, daß etwas sofeines, als das Licht ist, gewiß einen Durchgang durch die-selben müste finden können.

Descarres (vioprr. L. I. K. 7.) hat die Ursacheder Durchsichtigkeit in der geradUnigren Anordnungund Lage der mit der Lichtmaterie erfüllten Zwischenräumezu finden geglaubt. Aber wie kan man sich einen Körper