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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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sterscheiben gebraucht wird. Sie ist in der Dioptrik be-rühmt geworden, seitdem es dem altern Dollond gelun-gen ist, durch ihre Combination mit dem weißen Krystall-glase oder Flintglase, die Abweichung wegen der Farben-zerstreuung in den Fernrohren zu vermeiden, s. Achro-matische Fernröhre.

Dollond giebt in einem Briefe an Rlmgenftier»na, weichen Llairaur (^m. cle ksrig 1757.) anführt,für das Crownglas das Brechungsverhältniß, d. i. dasVerhaltniß der Sinus des Einfalls- und Brechungswinkels,wie 1,5 z : 1, an. Nach den Versuchen des Düc de Chaulnes(lVläm cieljerlm. 1767.) ist es ! : 0,665. Das Crownglaszerstreut aber die Stralen nicht so stark, als das Flintglas,und das durch ein Prisma von Crownglas entstandne Far-benbild ist unter übrigens gleichen Umstanden um ein Drit-tel kürzer, als dasjenige Farbenbild, welches von einemgleichen Prisma aus Flintglas gebildet wird.

Es wird daher das Crownglas bey achromatischenFernrohren zu den erhabnen Gläsern der Objectivlinse ge-braucht, welche bey einer stärkern Brechung eine geringereFarbenzerstreuung verursachen sollen. Inzwischen kömmthiebey das meiste auf das Flintglas an, und statt des Crvwn-glases haben die Künstler auch außer England ihre gewöhn-lichen einheimischen Glasarten gebrauchen können.

CulminatwN/ Durchgang durch den Ml'c-

ragskrers, tmimingki», lVlecliario, Dranlirus per meri-6Ü1IIUM, /s Man sagt von den Ge-

stirnen, welche bey ihrem täglichen Umlaufe eben durch denMittagskreis gehen, daß sie culiurnrreu, weil sie zu ebendieser Zeit ihre gröste Höhe (culmen s. tsÜigium srcus ciiur-ni) erreichen, indem der Tagbogen eines jeden Gestirnsvon dem Mittagökreise in seinem höchsten Punkte durch-schnitten wird.

Die Zeit der Culmination eines Gestirns durch Beob-achtung zu finden, bedienen sich die Astronomen verschie-dener Veranstaltungen. Die einfachste darunter ist dasFadendreveck (DUsnZuIum 6lk>re). An der Decke des

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