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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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Vires centrales,

Diesen Namen giebt inan den Kräften, welche bey derCcntralbewegung den bewegten Körper in seiner Bahnfortfuhren, s. Temralbewegung.

Die meisten physikalischen Schriftsteller reden vonzwoen Centralkräften, wovon die eine, die Temriperal-krafr, den Körper immer nach einerlei) Punkte, dem Mit-telpunkte der Kräfte, hintreibe, die andere aber, die Ten-rrifugalkrafr oder Schwungkraft, ihn beständig da-von abtreibc. Ich bin sehr davon entfernt, die großenund über mein Urtheil weit erhabnen Männer, die so ge-sprochen haben, eines undeutlichen Vortrags oder unbe-quemer Ausdrücke zu beschuldigen, zumal da der Name»Rrask an sich nur ein Nochbehelf ist, um etwas anszu-drückcn, das man oft nennen muß, ohne es recht zu ken-nen. Doch liegt in der Natur dieser beydcn Eentralkräfteein Unterschied, der einer deutlichem Auseinandersetzungwerth ist.

Wenn der einmal in Bewegung gesetzte Körper vor,keiner Kraft weiter getrieben wird, so setzt er seinen angc-farigcnen Lauf mit eben der Richtung und Geschwindigkeitfort. Das thut er von selbst vermöge seiner Trägheit, undes bedarf dazu keiner neuen Kraft, s. Trägheit. Vonderjenigen Kraft, welche die Bewegung im ersten Anfangshervorgebracht hat, ist hicbey auch die Rede nicht mehr.

Wird nun aber der so bewegte Körper in allen Stel-len seines Weges nach einem außerhalb dieses Weges lie-genden Punkte, wie L (Taf.V. Fig.78.) gezogen, geflos-sen re., so entsteht Centralbewegung. Dem, was ihnnach L zieht oder treibt, kömmt der Name Rrafr, Ccn-tripetalkraft, ganz eigentlich zu. Es würde den Körper,wenn er nicht schon bewegt wäre, in Bewegung sitzen;jetzt ändert es wenigstens seine vorige Bewegung in allenStellen. Es hat also alle Eigenschaften ein-»- Kraft, undso ist gegen die Benennung Lcmn'peralkraft keine Ein-wendung möglich.

Etwas anders ist cs mit der sogenannten Tentrifn-galkrafr oder Schwungkraft beschaffen. Man mag