486 C e»
Fuß schnell aufgezogen, nur 4 Grad Temperatur gehabthabe, da das Thermometer in der Luft auf 28 Grad (nachder Scale des Celsius) gestanden.
Der GrafBüffoir sieht in seinen Naturepochen (s.Erdkugel) die innere Wärme als einen Ueberrest der ehe.maligen Schmelzungshitze der Erde an, die er in diesemmit so hinreißender Beredsamkeit geschriebenen physikali.schen Romane für eine von der Sonne abgerissene zuerstschmelzende und nun nach und nach abkühlende Masse er.klärt. Nach ihm verliert sich diese innere Hitze immermehr und mehr, und die Erde erkaltet, indem der davon,gehende Theil ihrer Wärme beym Durchgänge durch dieFläche und Atmosphäre seinen Einfluß aus das Klima äus.sert. Man kan hiebey mit Recht fragen, wo diese Wärmeam Ende hinkomme, da außerhalb der Atmosphäre nichtsweiter da ist, was sie ausnehmen konnte. Büsfon lästdie Erde durchs Erkalten untergehen, oder unbewohnbarwerden, da hingegen Bourguec (lVlem. kur la rbeoriscle la rerre in s. herrres pknlolopk.) glaubt, das innereFeuer verzehre die Erde nach und nach, verbreite sich im-mer weiter, und werde endlich einen allgemeinen Branderregen.
AeplNUS (Oogir. (le Aflritiuricme caloris perrellurem,) giebt es als sehr wahrscheinlich an, daß derinnere Kern der Erde blos durch die Erwärmung derSonncnftralen, denen doch von der Schöpfung an diehalbe Oberfläche beständig ausgesetzt gewesen ist, endlichwenigstens die Wärme habe erhalten müssen, welche erdurch die Sonnenstralen anzunehmen fähig sey. Die sichüberall gleich verbreitende Wärme theile sich aus den er-wärmten Stellen den inner»» Theilen mit, und da sie diesenicht so leicht, als die Rinde, verliere»», so könne nach undnach eine gleiche Wärme gesammlet werden, von der wirzwar nicht wissen, welchen Grad sie erreicht habe und obsie noch im Zunehmen sey, die aber doch durch ihre un-gleiche Ausbreitung auf die Klimate wirken könne.
Torb. Bergmann phys. Beschreibung der Erdkugel, durchKöhl, U. B> 141. 142.