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von seinem vorigen Wege abgelenkt und etwas mehr »achder Erde zu getrieben wird. Ohne die Kraft der Handwürde der geschleuderte Stein nach der Tangente des Krei-ses , und ohne die Gravitation der Mond nach der Tan-gente seiner Bahn, vermöge der Trägheit, geradlinigt da-vonslichen. In solchen Fallen nun Heist der Punkt, nachwelchem der Körper stets gezogen oder getrieben wird, derMirrelpunkr derRräfte (cenrrum virium), die Kraft,welche ihn dahin treibt, die Eentriperalkraft. diejenige,mit welcher er sich in einer auf die Bahn senkrechten Rich-tung vom Mittelpunkte der Krümmung zu entfernen sucht,die Zentrifugalkraft oder Schwungkraft/ s.Lcnrral-kräfte; die Bewegung selbst eine Centralbewegung.
Ein Körper befinde sich in H (Tas. V. Fig.77.), undsey im nächstvorhergehcnden Zeittheilchen durch gegan-gen. Seiner Trägheit halber würde er diese Bewegungbehalten und im nächsten gleichen Zeittheile geradlinigtdurch Hb 2H fortgehen, wenn ihn nicht eine nach demMittelpunkte der Kräfte L gerichtete Kraft von dieser Be-wegung abzöge. Gesetzt, diese Kraft nach HL sey so stark,daß sie allein ihn in eben dem Zeittheile durch Hc führenwürde, so geht der Körper vermöge des Grundsatzes derzusammengesetzten Bewegung (s. Bewegung, zusam-mengesetzte) durch Hk, die Diagonale des Parallelo-gramms Hbka. Im zweykcn folgenden Zeittheile würdeer der Trägheit halber durch kci ^ Hk fortgehen, wennihn nicht die Kraft nach L aufs neue ablenkte. Sie seyhier so stark, daß sie ihn in eben dem Zeittheile durch kszu führen vermöge, so wird er durch 60 , die Diagonaledes Parallelogramms kclOe gehen. So wird sein wahrerWeg, durch 2HKO ausgcdrückt, unserer Figur nach, wowir die 'Ablenkungen blos in den Punkten H, k, betrachtethaben, ein Theil des Umfangs von einem Vielecke; inder That aber, wenn die Kraft nach L stetig, d. i. unun-terbrochen wirkt, also nicht blos in H lind 6, sondern inallen Punkten des Weges ablenkt, eine gegen L hohlekrumme Linie seyn. Alle aus der Figur gezognenSchlüsse aber werden sich richtig auf die krummlinigte Be-