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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
461
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Vr e n 46r

Zieht man die Abweichungen wegen der Gestalt undwegen der Farbenzerstreuung in Betrachtung, so giebt die ge-fundene Brennweite nur den Vereinigungspunkt derjenigenSonnenstralen, welche zunächst um die Are einfallen, undselbst nur derjenigen Theile dieser Skralen, deren Bre-chungöverhältniß aus Luft in Glas das in den Formeln an-genommene Z zu 2 ist. Die weiter von der Ar- b gegenden Rand zu einfallenden Skralen erreichen nach der Bre-chung die Axe in Punkten, welche näher gegen das GlaSzu liegen. Auch sieht man in dem Art. Brechbarkeit,Laß kein Farbenstral genau in dem Verhältnisse- z zu 2 ge«brochen werde. Doch nähert sich die Brechung des rochenLichts (77:52) diesem Verhältnisse (75 : 50) unter allenam meisten. Daher vereinigen sich eigentlich alle nur die.Axe einfallende Farbenstralen schon vor dem berechnetenBrennpunkte, und der Vereinigungspunkt des rochen Lichtsliegt demselben am nächsten. - Doch kan die Beschaffen-heit der Luft und des Glases hierinn merkliche Änderun-gen machen.

Der parabolischen Hohlspiegel Brennweite ist demvierten Theile von dem Parameter der paraboli-schen Rrümmung des Spiegels gleich, s. parabo-lische Spiegel.

Die Brennweite der sphärischen Hohlspiegel beträgt,wenn man die Abweichung wegen der Gestalt bey Seiteseht, den vierten Theil vom Durchmesser derGphä-ricirät, s. Hohlspiegel. Das Heist, Skralen, welchenahe bey der Axe und parallel mit derselben einfallen, ver-einigen sich in dieser Weite wiederum mit der Axe. Die-sen Saß hat porca (Oe rskraälione p. zg.) zuerst angege-ben. Die weiter von der Axe gegen den Rand zu cinfal-lenden Stralen treffen andere Stellen der Axe, welche nähergegen den Spiegel zu liegen. Die Reihe der Punkte, inwelchen sich die nebeneinander einfallcnden Stralen, ehe sienoch zurAxe gelangen, kreuzen, bildet die Brennlinie, eineCurve, welche ihren Scheitel im Brennpunkte hat, undvon welcher der Wiederschein eines Ringes, den die Sonne