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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
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Bäd

schreiben eine große Anzahl warmer Bäder, unter welchenich hier nur einige beyspielsweise zu Anführung mehrererUmstände ausheben will.

Des in ganz Europa berühmten Karlsbads wirdschon im achten Jahrhundert erwähnt, ob gleich erst seitiz 70 durch Kayser Carl! V. bekannter geworden ist. DerBündel oder Spunde! bricht nahe am Töpelfiuß häufigaus fünf Dehnungen hervor, und steigt völlig 6 Fuß überdie Oberfläche. Die Adern streichen queer unter dem Flufledurch, und mitten im Flusse, ivo sich das Wasser selbsteine Stcmrin.be oder Eprudeifchale gemacht hat, werdensie jährlich zweymal durch eine sechste Osfnung abgczapft,indeß man die Röhren und Ständer, durch die es ge-wöhnlich springt, reiniget. Diese Quelle giebt stündlichz O Centncr Wasser. Die Wärme ist ohngefahr 5 9 Gradnach Reaumur, brüht das Federvieh, und siedet die Eyerhart. Der Sprndel riecht etwas schwcflich, schmeckt, eheer erkaltet, salzig, etwas fett und laugenhaft. Nach Ge-wittern schmeckt er stärker und kräftiger. Man erhalt dar-aus durch das Abdampfen einen Rückstand von 29s Granauf jedes Pfund, nemlich 2 s Gran kaugensalz, 1.9s GranGiaubcrs Salz, 2-s Gran Kalk und 5^ Gran Selenit.Becher (NeueAbhdl. vom Karlsbade, Prag 1772. gr.8.)giebr auf ein Pfund an zss Gr. Erde, welche er für die abkalinische Basis der Schwefelkiefi hält, i Z Gr. Glauber-salz nebst 4 Gr. Kochsalz in Krystallen, und 87 Gr. mi-rreralisches Alkali mit einem geringen Eisengehalt. Selenitfindet er nicht darinn. Nicht weit davon sind noch einigewarme Quellen, unter welchen der Mühlbrunnen und Neu-brunnen die vornehmsten sind. Beyds geben einen stär-kern Rückstand, als der Sprudel, und enthalten vornehm-lich mehr Glaubersalz. Der erste ist klarer und simerlich,auch angenehmer, als der Sprudel, und hat 40 GradWärme nach Reaumur. Der letztere hat 48 Grad Wär-me, riecht nach Schwefelleber,, schmeckt aber nicht unan-genehm. Der Sprudel ist wegen seiner Wirkung gegenGicht und Stein bekannt. Er überzieht die meisten hin-eingelegten Sachen, doch das Fteich nicht, mit einer Stein-