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und determinirt vorbereitet, und werde nur bey unvorher-gesehenen Zügen des Gegenspielers auf eine unmerklicheArt abgeändert. Herr von Kempelen läugnet nicht, daßbey dem Spiele dieser Figur Täuschung vergehe; ist aberdiese Täuschung nur eine feinere, als Herr Nicolai vermu-thet, so wird die Bekanntmachung derselben dem Künst-ler, obgleich nicht einträglicher, doch gewiß rühmlicherseyn, als sein bisher beobachtetes geheimnißvolles Zurück-Halten.
Aromatische Bewegungen, Zmomg-
nc'i, kVlo-EME heißen nach Äoeuhaave
diejenigen Bewegungen, welche von dem innern Bau desthierischen Körpers abhängen, und nicht willkührlich her-vorgebracht werden, z. B. der Umlauf des Bluts, die Ab-sonderungen der Säfte, die wurmförmige Bewegung derGedärme, die Erweiterung und Verengerung des Augen-sterns u. s. w.
Auzonmer, eigentlich wohl Avxomerer, Ver-tzrößerungsmaaß , /tuxomenum, Ein
Werkzeug, womit sich die Stärke der Vergrößerung beyeinem Fernrohre messen läst.
Man kan zwar durch Berechnung finden, wie starkein Fernrohr vergrößere, s. Fernrohr. Allein, weil manhiezu die Brennweiten aller Gläser genau kennen muß, undin Fällen, wo die Ocularröhre mehrere Linsen hat, dieRechnung manchem beschwerlich fällt, so haben schon al-tere Lehrer der Dioptrik, z. B. IVolf (Llem. vinprr.krobl. z g.) die Vergrößerung durch die Erfahrung zu fin-den, angewiesen. Sie schreiben vor, Ziegeln auf demForste eines Hauses mit dem einen Auge durchs Fernrohr,und zugleich mit dem andern ohne Fernrohr zu betrachten,das Fernrohr so zu wenden, daß der Anfang beyder Bil-der auf einander falle, und zu zählen, wieviel mit dembloßen Auge gesehene Ziegel von dem durchs Fernrohr ver-größerten Bilde eines einzigen Ziegels verdeckt werden.Diese Anzahl, die sich mit Hülfe des Fernrohrs leicht be-stimmen läßt, wird die Vergrößerungszahl seyn. Diese