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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
205
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Fast aus allen fleißigen, ja auch aus vielen festenKörpern steigen, wenn sie der Luft ausgesetzt sind, Theile,n dieselbe auf, durch deren Abgang das Gewicht der Kör-per vermindert wird. Man findet, daß dieser Uebergangder Theile durch größere Warme, Sonnenschein, Reinig-keit der just, größere Oberfläche, Bewegung der Luft re.verstärkt wird. Diese fremdartigen Theilchen machen dieLuft nicht undurchsichtig, lassen sich auch nicht leicht in der-selben bemerken. Sie erheben sich aber im justkreise oftzu beträchtlichen Höhen, und vereinigen sich endlich durchirgend eine im Luftkreise vergehende Veränderung in kleineMassen, welche der Luft ihre Durchsichtigkeit benehmen,und die Bestandtheile der Wolken ausmachen.

Besonders ist das Wasser diesem Uebergange seinerTheile in die Luft in einem sehr hohen Grade ausgeseht,und obgleich einige flüchtige Geister, z. B. der Aether,der rauchende Salpetergeist, die flüchtige Schwefelsäure w.noch weit schneller, als das Wasser, vcrdünsten, st machtdoch die große Menge des auf der Erdoberfläche verbrei-teten und in den Körpern enthaltenen Wassers, daß mandiese Materie allerdings für den vornehmsten Stof haltenmuß, mit welchem sich die Lust bey der Ausdünstung ver-bindet, und welcher das Vehikulum sehr vieler übrigen inden Lustkreis aufsteigenden Theile ist. Daher hat auch dieAusdünstung des Wassers die Physiker von jeher am mei-sten beschäftiget. Sie ist ohne Zweifel die Hauptursacheder meisten im Lustkreise vorgehenden Veränderungen, undmacht in dieser Rücksicht einen sehr wichtigen Gegenstandder Naturlehre aus.

Man hat durch die Werkzeuge, welche die Größe derAusdünstung zu bestimmen dienen, s. Atmometer, ge-funden , daß in der Gegend von Paris die Ausdünstungdes Wassers, wenn sie über die Oberfläche, von welchersie aufstieg, wieder ergossen würde, jährlich 2g bis zoZoll Höhe betragen würde. Nach Sedlleau (iVIem. cisI'scact, ckes le. cke karis. 1692.) war die Ausdünstungin Paris