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1 (1787) Von A bis Epo
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Ausdehnung, Ausbreirung, vilamrio, Lx-panilo, ütto«, Die Verbreitung eines

Körpers durch einen großem Raum, als er vorher ein-nahm, oder die Vergrößerung seines Volumens. Dahiebey vorausgesetzt wird, daß der Körper derselbe bleibe,oder daß die Menge seiner Materie nicht verändert werde,so erfordert die Ausdehnung, daß sich seine Theilchen wei-ter von einander entfernen, und größere Zwischenräumezwischen sich leer lassen müssen; d. i. daß der Körper dün-ner weroe, daher die Ausdehnung in dieser Rücksicht auchVerdünnung (UarelsÄio) heißt.

Die Hauptursachen der Ausdehnung der Körper sinddie Wärme, welche fast alle bekannte Körper ausdehnt,s. Wärme, und die Elasticitäk, vermöge welcher sichKörper, wenn sie durch irgend eine äußere Kraft zusam-mengepreßt waren, sobald diese Kraft zu wirken aufhört,oder schwächer wird, von selbst in einen größerm Raumausdehnen, s. Elasticitäk. So wird die Luft durch dieWärme ausgedehnt, und da sie schon in dem Zustande,in welchem sie sich um uns her befindet, zusammengedrücktist, so dehnt sie sich von selbst aus, sobald ihr Raum dazugegeben wird.

Einige Schriftsteller haben die Namen Ausdeh-nung und Verdünnung unterscheiden, und den erstenfür die Wirkung der Elasticitäk, den zweyten für die Wir-kung der Wärme brauchen wollen; da aber jede Ausdeh-nung mit Verdünnung begleitet, und überdies das, wasdie Wärme thut, im Grunde nichts anders, als eine Ver-stärkung der specifischen Elasticitäk ist, so sehe ich keinenGrund, eitlen solchen Unterschied einzuführen.

Der Ausdehnung ist die Zusammendrückung, Zu-sammenziehung oder Verdichtung entgegengesetzt.

Ausdünstung, Lxbalgtio, klvgporitkio,

"kron, So nennt man die Auflösung stüßiger Materienund besonders des Wassers in der Luft, durch welche derLustkreis unaufhörlich mit Dünsten, d. i. mit aufgelöstenTheilen der Körper und mit Feuchtigkeit erfüllt wird.