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so spricht er dieser Haut alle Muökelfibern überhaupt ab.Auch Demouro hat in der Iris keine Reizbarkeit gefun-den. Fomana ließ Lichtstralen durch einen papiernen Ke-gel auf die Iris eines Thiers fallen, welche dadurch nichtim geringsten bewegt wurde. Lambecc (PhotometrieS. z?r.) ließ vor einem Spiegel durch ein Linsenglas dasBild der Lichtstamme bloö auf die Iris eines seiner Augenfallen; aber beyder Augen Oefnungen blieben gleich groß;sobald hingegen noch so wenig von dem Lichtbilde aus diePupille selbst stel, ward die letztere kleiner, und dreymal soklein, als die im andern Auge, wenn das ganze Bild derFlamme darauf fiel. Dies beweist nun wohl, daß dasZusammcnziehen von demjenigen Lichte entstehe, was aufdie Netzhaut fallt. Hartlep (Oblervacions on iVLsn.Vol. I. p. 219.) vermuthet deswegen, daß Nervenasteaus der Netzhaut in die Iris laufen; die Physiologen derSkahlischen Schule lassen die Seele selbst den Stern er-weitern, wenn sie findet, daß ihr der Uebersiuß des Lichtsnicht schaden könne. Nach Hallern (kst^stolog. Io. V.p. Z 78 -) erregt der Reiz des Lichts auf der Netzhaut einenplötzlichen Zusammenfluß der Säfte in die Gefäße und Zä-serchen der Iris, wodurch sich diese verlängern, und dieOefnung enger machen. Die Erweiterung der Oefnungist die Rückkehr in den natürlichen Zustand. Den Reizdes starken Lichts fühlt man mit Schmerz, wenn man indie Sonne sieht, und ein allzustarker Reiz kan das ganzeWerkzeug des Sehens zerstören. Er führt noch an, daßer an einer ersäuften Katze 2 z Stunden nach dem Todean der gelinden Wärme des Ofens die sehr erweiterte Oesi-nung des Augensterns sich fest wieder habe schließen gese-hen, wo also der bloße Reiz der Wärme die Kräfte, welchedie Iris erweitern, in Bewegung gesetzt habe. Foncanahält vielmehr den zusammengezognen Zustand des Augen-sterns für den natürlichen, und leitet die Erweiterung voneiner Verminderung der Säfte in der Iris her.
Unmittelbare Ursachen der Blindheit sind unter an-dern Verdunkelung oder Undurchsichtigwerden der Krystal-