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größer sind, als die Li'chttheilchen im Emanationssvstemangenommen werden können; da es hingegen andere weitdichtere Körper, z. B. Glas, Bergkrystall, Diamant,ganz leicht d -rchdringt.
K rk uno Tannenholz, als die leichtesten Hö'zer, sindin dünne Scheibchen zerschnitten, am geschicktesten, unrerdein Mikroskop die bewundernswürdige Menge der Zwi-schenräume- die in den Körpern vorhanden sind, nebstihrer Gestalt und Anordnung zu entdecken. D. « 5 ook hatschon in seiner Mikrographie hierüber merkwürdige Beob-achtungen angestellt. In einem Stücke Kork von ^ Zollsänge lassen sich 6o Zellen in gerader Linie zahlen, worausfslgt, daß es deren in der Lange eines Zolles io8o, undwenn man sie von kubischer Gestalt annimmt, in einemCubikzolle über i2;y Millionen geben müsse. Diese leerenZellen sind nur durch äußerst feine Scheidewände getrennt,welche einzig und allein die solide Substanz des Körpersausmachen.
Es ist unmöglich zu bestimmet!, wie viel Raum diesegeringe Summe der soliden und undurchdringlichen Mate-rie noch einn hmen würde, wenn sie ohne alle Zwischen,raume mit vollkommner Dichte zusammengepreßt wäre.Daß aber dieser Raum sehr wenig betragen würde, istleicht abzusehen. Priestley (Oisguilition» reiatinA to Nat-ter suci 8pirit. I.onc!on, -778.8« p. 17.) sagt ganz richtig,man finde nichts widersprechendes dannn, daß d-e ganzesolide Materie des Sonnensystems in einer Nußschale Platzhaben könne; so groß sey selbst in den dichtesten Körpernder leere Raum in Vergleichung mit ihren soliden Bestand-kheilen. In der That wird man dieser Behauptung, soparadox sie immer scheinen mag, keinen Erfahrungslaß ent-gegenstellen können, weil sich unfern Sinnen schlechterdingsnichts vollkommen dichtes darstellt. Aber hieraus mitPriestley zu folgern, daß es gar keine undurchdringstcheMaterie gebe, ist doch ein unverzeihlicher Sprung imSchließen, bey dem man auf einmal allen sinnlichenSchein vergessen und ganz über das Gebiet der Physik hin-ausgehen muß. Aus dem, was die Beobachtungen lehren,