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Leeuwenhork 29. Lontinust. M. 74.
Lout. V. LPiü. 88.) und Adams (MLroZrapli. illuslrats.lad. xl-Vill-I^l.) Nachsehen kan. Die Vergrößerungs-gläser zeigen in manchen Körpern eine solche Menge undGröße der Zwischenräume, daß man fast zweifelhaft wird,ob sie aus massiven Theilen bestehen, wie z. B. im Kork,den Schwämmen und den leichten Hölzern.
Wenn wir einen einzigen in die Sinne fallenden Kör-per ohne alle Zwischenräume fänden, so würde e« möglichseyn, Verhältnisse der Porosität aller Körper anzugeben.Denn gesetzt, ein solcher vollkommen dichter Körper von derGröße eines Cubikzolles wöge i Pfund, und ein anderervon eben der Größe nur 4 Pfund, so müsten die Zwischen-räume im letztem dieHelfre seines Raumes einnehmen, undnur die andere Helfte könnte mit undurchdringlicher Mate-rie erfüllt seyn. Auf eben diese Art könnte man allezeit ge-nau wissen, wie viel Raum die Materie, und wie viel dieZwischenräume in jedem Körper einnahmen; bis jetzt aberkennen wir noch keinen vollkommen dichten Körper, undkönnen also hierüber nichts bestimmen.
So schwer das Gold ist, so ist es dennoch sehr porös:man nehme einstweilen an, die Zwischenräume desselbenmachten die Helfte seines Volumens aus, und die andereHrkfte bestehe aus dichter Materie. Nun ist das Wasserbey gleichem Volumen ry^mal leichter, als Gold; es mußsich also im Ramne des Goldes rg^mal mehr Materie, alsim Raume des Wassers, befinden. Wenn nun die imRaume des Goldes vorhandene Materie die Helfte dessel-ben auömachk, so muß die im Raume des Wassers vorhan-dene noch i 9 ^mal weniger betragen, und es müssen sich dieZwischenräume im Wasser zu dem Theile, den die solideMaterie auöfüllt, wie ^84 zu r verhalten. Der Kork ist8>4mal leichter, als Gold; mithin muß sich nach eben die-sen Schlüssen die Summe der Zwischenräume im Korke zudem soliden Theile, wie roz zu i verhalten. Wer solltewohl glauben, daß es so wenig Materie in den Körperngebe? Und vielleicht haben sie deren in der That noch weit