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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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auf der durch die Spiegel gebrochnen Axe in der gehörigenEntfernung ein erhabnes Objectivg'as einsetzt, so kan manzugleich Vergrößerung der Gegenstände erhalten, wiewohldieses hier nicht zur eigentlichen Absicht gehört.

Vorschläge, mehrere Spi gel so zu stellen, daß mandarinn sehen kan, was an Orten, vorgeht, von denen mandurch eine Mauer u. dgl. abgesondert ist, kommen schonbeym Roger Baco, porra u. a. vor; auch beymSolventer (Mathematische Erquickstunden, SechsterThest, iZ Aufq.). Das hier beschriebene Werkzeug aber,welches zugleich das Bild in eben die Linie bringt, nach derman sonst den Gegenstand sehen würde, scheint aus He«vels Polemoskop entstanden zu seyn, und wird erst vonden neuern Sammlern mathematischer Spielwerke be-schrieben.

Astubertnchter, Tascbenspielertrichcer, Instui-chbulum MSAILUM, Ein in Form

eines Trichters verkleideter Skechheber. Der Trichter ALO,Taf. XXVH. Fig. 94. besteht aus zween in einander sie-ckenden Trichtern, welche zwischen sich einen beträchtlichenRaum lasten. Der äussere hat bey I) ein kleines Loch, wel-ches, indem man den Handgriff anfasset, unvermerkt mitdem Fmger verschlossen und wieder eröfner werden kan.Man hält das Ganze bey L zu, und füllt es mit Wein,wodurch sich auch der innere Raum zwischen beyden Trich-tern mit anfüllt. Aus diesem Raume kan nun nichts her-auslaufen, so lang das Loch bey v verschlossen bleibt, wennman gleich bey L geöfnet hat, wofern nur die Oefnung 6so eng ist, daß sich Luft und Wein in ihr nicht ausweichenkönnen: aus eben dem Grunde, aus welchem ein Stechhe-ber nicht läuft, so lang man seine obere Oefnung zuhälk,s. Skechheber. Man kan auf diese Art den im iniiernTrichter befindlichen Wein austrinken oder durch L auslau-fen lassen, so daß alles leer scheint. Der Zuschauer wirdalso glauben, es sey aller Wein heraus; wenn man aberUnvermerkt das Loch bey 0 eröfnet, so läuft noch eine großeMenge, die sich im Zwischenräume befunden harte, durch