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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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bracht, daß sich ihre Flachen gegen die HoriZonkallinie oderAxe AK unrer Winkeln von 45° neigen. Sie sind als»sammrlich mit einander parallel, und kehren die Spiegel»sieben gegen einander. Bey A und K sind kleme ofn«Rohren anqesetzt, so daß man durch A hineinsehen, u d daßdurch K das Licht von den in der Axe AK liegenden Gegen-ständen emsallen kan. Bey K und Kl sind ähnliche Röh-ren blos der Täuschung halber angssetzt, damit es scheine»soll, als sähe man bey X den Gegenstand k durch die bey»den in gerader Linie liegenden u -d überall osncn Röhren Al.und K1K. Man kan allenfalls die Oefnungen K und klnoch durch das Zwischenrohr Kkl, das sich aber herausneh»men last, verbinden, so gewinnt eS das Ansehen, als obdas Auge O den Gegenstand dl durch das zusammenhan«gende an beyden Enden ofne Rohr AKKlK vermittelst ge«rader Stralen betrachtete.

Auch wird das Auge diesen Gegenstand wirklich in sei-ner natürlichen Größe und Gestalt in der Axe AK, abernicht durch gerade Stralen, sondern vermittelst der vierSpiegel, sehen. Nemlich der Stral KK, der in der Axeselbst einfallt, trist die Mitte des Spiegels lll, wird ver-tnöge der jage desselben senkrecht herab auf die Mitte deszweyten Spiegels l 6, von diesem horizontal auf die Mittedes dritten l)K, hier wieder senkrecht herauf auf die Mickedes vierten KL, und von diesem endlich in der Richtung derAxe AK ins Auge O geworfen. Der Zuschauer st Hk als»die Gegenstände um k durch die Spiegel, von deren Da»seyn er nichts weiß, indem er durch das Rohr AK geradenach Ki zu sehen glaubt. Wenn man al<o das Stück KK 1herauenimmt, und an dessen Stelle zwischen Kund Kl einBrek, oder einen andern undurchsichtigen Körper stellt, sohindert dies nichts im Wege der Stralen; man steht dieGegenstände noch immer, wie zuvor, und glaubt nun,durch daS Bret hindurch zu sehen.

Dieses Werkzeug besieht eigentlich aus zweyen an ein»ander gesetzten Polemoskopen, wovon die Spiegel dH undkO das eine, I)K und KL das andere ausmachen, s. Po«lemoskop. Wenn man bey A ein hohles Augenglas, und