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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
837
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Za» 8Z7

Taf XXVII. Fig. 92. ist das hohle Gefäß A mit fei-riem Halse in die Dulle sb eingeküttet, und an diese dashohle metallne Gefäß 60 angelöthet, aus welchem einigeAusgußrohren mit engen Oefnungen herausqehen. DieRöhre OL, deren Weite in» Lichten nicht über z Linien be-tragen darf, reicht bis nahe an das obere Ende des Ge-fäßes A, geht durch die Dülle ab und das Gefäß KL hin-durch , und endigt sich unten in die auf das Bassin 6 auf-^ gslötheke Dülle k. Am untern Theile hat sowohl die Düllek, als die Röhre OL, einen Ausschnitt an der Vorderseite,durch welchen, so lange er offen bleibt, die äussere Luft ein«treten, und durch OL ins Gefäß A aufsteigen kan. Mit«

! ten im Bassin und im Innern der Dülle k befindet sichein kleines Loch, von etwa 2 Linien Durchmesser, dessenFläche allezeit weniger, als die Summe aller Oefnun-gen der Ausgußrohren bey L, betragen muß. Unter dem^ Bassin L ist noch ein Gefäß Ick, welches am obern Theilebepl ein Loch hat, durch welches die Luft ausweichen kan.

Füllt man das Gefäß A bey umgekehrter Stellung der> Maschine durch den Ausschnitt bey L mit Wasser an, undI seht es dann wieder auf seinen gewöhnlichen Fuß, so läuftdas Wasser aus den Gußröhren bey L heraus, fällt in dasBassin 0, und länft, so viel es die Oefnung O verstattet,ln das Gefäß II ab. Dagegen tritt durch den ofnen Aus-schnitt bey k die äussere Luft ein, steigt durch OL auf, undseht sich am obern Theile des Gefäßes in den Raum, dendas Wasser verlassen hat. Weil aber das Loch (X kleinerist, als die Summe der Oefnungen der Gußröhren, sokann durch O nicht soviel Wasser ablaufen, als ins Bas-sin ausgegossen wird. Wenn daher der Brunnen eineZeitlang gelaufen ist, so sammlet sich das Wasser in 0 an,und verseht endlich den Ausschnitt bey L so, daß keine äus-sere Luft mehr durch denselben eintreten kan.

Wenn dieser Zugang der Luft verschlossen ist, hörendie Gußröhren bald auf, Wasser zu geben. Es läuft zwarnoch etwas aus, weil aber dadurch ein Raum entsteht, denkeine neue hmzutretende Luft ersehen kan, so wird die Luftim Raume L verdünnt, drückt also nicht mehr so stark auf