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Wol
Dosier', et als /a M/äsr-re ly. XXXVI. 1790.
ö^rs, p. IY7 sgg. Avril, p. 176 kgg. übers, in Gren Jour-nal d. Physik, 6tes Hest, S. 402U. f. ?tes Heft, S. lZ2u. f.) das System der Auflösung des Wassers in der Luftmit sehr starken Gründen bestritten. Er nennt es eineschwankende Hypothese ohne festen Grund, unnüh zur Er-klärung der Erscheinungen, die es doch ganz allein zur Ab-sicht habe, und behauptet, daß es über alle Theile der Phy-sik die gröste Dunkelheit verbreite. Auch Herr picree(Versuche über das Feuer, a. d. frz. Tübingen, 1790. g.Cap. 7.) verwirft das Auflösungssystem. Indessen hatHerr Hube (Ueber die Ausdünstung und ihre Wirkungenin der Atmosphäre. Leipzig, 1790. gr. 8.) dasselbe wiederumscharfsinnig verkheidigk, ohne jedoch damals die allerneustenEinwendungen des Herrn de Luc zu kennen. Aus diesenSchriften könnte ich eine ziemlich starke und lehrreiche Er-gänzung zu dem Artikel Ausdünstung liefern; ich schrän-ke mich aber hier billig darauf ein, die Vorstellung beyzu-fügen, die sich Herr Hube, dem Aufiösungssystem gemäß,von den Wolken macht»
Er betrachtet die Wolken als Sammlungen niederge,schlagner Bläschen, unterscheidet sie aber durch ihre nega-tive Elektricität von den Nebeln, welche meistens eine po-sitive Elektricität zeigen. Er glaubt, die Luft werde durchdie Reibung der Wolke positiv elektrisch, und so häufe sichdie negative Elektricität in der Wolke, als in einem isolir-ken Reibzeuge, an. Diese Elektricität nimmt zu, wenndie Bläschen einander näher kommen; wenn aber Nebelund Wolken ihre Elektricität bis auf einen gewissen Gradverlieren, so fließen sie zusammen und regnen. Die eigen-thümliche Schwere der Wolken wird theils durch die Aus-dehnung von der Sonnenwärme, theils durch die Verän-derungen der Auflösungskraft der Lust, theils durch Verlustder Feuchtigkeit mittelst des Regens, Hagels und Schnees,theils auch durch die Elektricität verändert. Diese ichrerebringt viele Wolken zum Anschwellen, und dadurch zumSteigen, die bey Berührung der Berge, welche ihnen die