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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
535
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War

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Der Sprachgebrauch kn der Lehre von Feuer und War-me ist noch so schwankend, daß ich nicht vermeiden kan, dasWort Wärme selbst bald für Zustand der Körper, baldfür Warmestof zu gebrauchen. Uebrigens werde ich diesenGegenstand so behandeln, daß ich zuerst die Erregung unddie gewöhnlichsten Wirkungen der Warme erzähle, welcheauf die Bermuthnng eines eignen Wärmesiofs führen,dann aber von den Eigenschaften dieses Stofs und seinenverschiedenen Verbindungsarten mit den Körpern rede.

Erregung und Mittheilung der Wärme.

Es giebt mehrere Mittel, Körper zu erwärmen, d.h.sie in einen Zustand zu versetzen, in welchem sie in uns dasGefühl der Wärme starker, als vorher, erregen. Hiezugehören als unmittelbare Erregungsarten das Reiben,die Aussetzung an die Sonnenstralen, und die Vermischunggewisser ungleichartiger Stoffe, als ein mittelbarer Weg(der nemlich etwas schon vorher erwärmtes voraussetzt) dieBerührung mit wärmern Körpern. Die thierischen Kör-per bringen, so lang ihr Leben dauert, aus sich selbst eineWärme hervor, welche allem Ansehen nach durch gewissein ihnen vorgehende und durch ihre Organisation beförderteMischungen entspringt, s. Wärme, rhierische.

Das Reiben ist ein sehr bekanntes Mittel Wärme zuerregen, die bis zum Glühen und Brennen gehen kan. Sozündeten die Alten ihre Feuer an (/Vür. kl. kl. XVI. 40.)und die Araber bedienten sich dazu zweyer Hölzer, die sieMarch und Aphar,'auck beyde Zabdan (die zwey Reiber)nannten (s. Michaelis von alten Mitteln Feuer anzuzünden,in s. Vermischten Schriften, S. 97). Unser Feuerschla«

Bestimmung würde ich selbst folgen, wenn ich den Planmeines Wörterbuchs jetzt anzulegen hatte. Aber, wie dieSache nun steht, bin ich genöthigt, hier noch einiges vomWarmestof beyzubringen, das dem eigentlichen Plane nachin den Artikel 8euer gehörte. Man wird dies entschuldi-gen, wenn man bedenkt, wieviel wahrend meiner Arbeit amWörterbuche über diesen Gegenstand hinzugekommen ist.