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Wär
ser Körper selbst hat eine ihm eigne Warme, die wir deut-lich fühlen, besonders wenn die äußern weniger warmenTheile mit den bedeckkern, z. B. die Hand mit der Brust,in Berührung kommen. Dieser Vegrif von Warme istblos relativ. Wo ei^r Mensch oder ein Theil des Kör-pers Wärme fühlt, da fühlt oft der andere Kalke. Eskömmt darauf an, ob die Ursache der Empfindung in demgefühlten, oder in dem fühlenden Körper, wirksamer ist. Nurin jenem Falle fühlt der leßtere Warme, in diesem Kalke.So wäre Wärme eigentlich derjenige Zustand eines Kör-pers, in welchem sein Feuer wirksamer ist, als in einem an-dern ihn berührenden Körper.
Da aber die Erfahrung keinen Zustand der Körper zeigt,in welchem man selbige aller Wirksamkeit des Feuers be-raubt oder absolut rvarmeleer nennen könnte, so verstat-tet man sich, mit dem Namen der liVärme, oder besser,der fühlbaren liVärme, überhaupt den Zustand der Kör-per in Absicht auf die jetzt gedachte Wirksamkeit ihres Feuerszu bezeichnen, ohne Beziehung darauf, ob sie der anfühlen-den Hand warm oder kalt Vorkommen. In diesem Sinneist selbst im Eise und gefrornen Quecksilber noch Wärmevorhanden — ein Zustand, der aufs Gefühl und Thermo-meter wirkt, indem er sich andern berührenden Körpernmitzutheilen, und durch alle Stoffe bis zu einem gewissenGleichgewichte zu verbreiten strebt.
Endlich wird drittens der Name liVärme sehr oft derphysischen Ursache dieser Erscheinungen, oder derjenigenMaterie beygelegt, welche jenes Gefühl und jenen Zustandder Körper bewirkt, und freylich schicklicher den NamenliVärmestof (Ivloteriu coloris si. cslorisicg) führt. Die-se Materie heißt sonst auch Feuer; daher ist ihr unter die-sem Namen bereits ein eigner Artikel dieses Wörterbuchsgewidmet worden, wo auch noch mehrereBenennungen vonihr Vorkommen *). In der neuen Sprache des antiphlogi-stischen Systems heißt sie das (Laloricum).
2) Jetzt brauchen mehrere Physiker das Wort Feuer nur vonder mit Licht begleiteten Wanne. Dieser sehr schicklichen