noch viel lehrreiches über die Mittel, die Gesundheit aufden Schiffen zu erhalten, und giebt den Rath, von seinemVentilator Anwendungen auf Reinigung der Luft in Koh-lenschächten , Kornböden, Pulvermagazinen u. dergl. zuTroknung des Getraideö und Schießpulvers, ingleichen zuEinblasung von Dampfen, welche die Würmer und In-sekten tödten u. s. w. zu machen«
Da inzwischen diese Maschine viel Raum einnimmt,und zu ihrer Bewegung eine beständige Arbeit erfordert, soist ihr Gebrauch auf den Schiffen nicht so allgemein gewor-ben, und man bedient sich zu Erneurung der Lust lieber desdurchs Küchenfeuer bewirkten Luftzugs, der durch ein mitdem Aschenheerde verbundenes und in mehrere Zweige ver-breitetes Zugrohr an die Orts, wo er nöthig ist, geführtwird. Dieses von Gukton vorgeschlagne Mittel hat D.Mead (kliilol'. Irans, kor 1741. num. 462. x. 42.) zuerstbekannt gemacht.
Cayallo (Abhandl. über dis Natur und Eigenschaftender Luft, a. d. engl. Leipz. 178;- gr. 8. S. 17; u. f.) führtaus einer englischen Schrift unter dem Titel: krsölicslIreatistz on Östimne^s, über die beste Art, ein Zimmermit frischer Lust zu versehen, und die verdorbne hinaus zuschaffen, folgende gute Bemerkungen an.
„Man kan aus einer Oefnung in oder nahe bey der„Decke des Zimmers eine kleine Röhre entweder bis an die„Spitze des Gebäudes hinaufführen, oder ihr sonst eine„Verbindung mit der äußern Luft geben. So bald das„Feuer einige Theöe der Luft im Zimmer erwärmt hat, deh.„ nen sich diese sogleich aus und steigen in die Höhe — an-„ dere nach und nach erwärmte und verdünnte Theile drü«„cken alsdann nach, und treiben die leichtesten Theile durch„die Oefnung in her Decke hinaus; dadurch wird die ver-dorbene Luft nach und nach hinweggeschafft, ohne daß sie„wieder in die niedrigem Gegenden herab kommen kan.
„Um aber frische Luft ins Zimmer zu bringen, mache„ mqn noch eine andere Oefnung in der Decke, und verbinde„dieselbe mit einer engen Röhre, welche auf die äussere Seite„der Mauer, oder in einen andern schicklichen Theil des