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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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) gegeben. Da es aber unter den zusammen-gesetzten Körpern keine vollkommen dichten giebt, und mannur dis Atomen für völlig dicht und an allen ihren Stellenundurchdringlich annehmen kan, so ist auch nur bey den Ato-men Undurchdringlichkeit, Härte und Dichte einerley: beyzusammengesetzten Körpern hingegen bezeichnet der NameDichte einen ganz andern Begrif, nemlich das Verhalrnißder Masse zum Raums, s. Dicht. Mithin ist es unbe-quem und zweydeukig, Dichte für Undurchdringlichkeit über-haupt zu gebrauchen. Musschenbroek giebt der Un-durchdringlichkeit den Namen Lol-cii»« (Körperlichkeit).

DasWortUndurchdringlichkeit, als allgemeinesPhä-nomen der Materie, ist auch noch von Impermeabiiität,einer relativen Erscheinung gewisser besonder« Körper, wohlzu unterscheiden. Durchdringlich (pcnetrsbili«) ist keinTheil der Materie, d. h. in dem Raume, den er erfüllt,kan kein anderer zugleich seyn; permeabel aber können al-lerdings die zusammengesetzten Körper für gewisse fremdeMaterien seyn, die sie durch ihre leeren Zwischenraumsdurchlassen, wie z. B. alle bekannte Körper für die Wär-me, Leder für Quecksilber, Holz für tust und Wasser u.dergl. Impermeabllitär ist demnach die Eigenschaft ge-wisser Körper, einige andere Materien nickt durch ihre Zwi-schenräume zu lassen, so wie das Glas für die elektrischeMaterie, die undurchsichtigen Körper für das Licht imper-meabelsind; wiewohl man sich oft verstattet, auch diese Ei-genschaft, welche allem Ansehen nach von der Anziehung,abhängt, Undurchdringlichkeit zu nennen.

Die vom atomistischen System abgehenden Weltweisensprechen dem ersten Theilen der Materie die Undurchdring-lichkeit (oder das Materielle überhaupt) ab, s. Materie.Welche Meinung man auch hierüber annehmen mag, soändert doch dies im sinnlichen Scheine nichts, unddasPhä-nomen der Undurchdringlichkeit kömmt wieder zurück, sobald die Erscheinung der Materie entsteht. Selbst priest-ley's aus bloßen Kräften und Wirkungskreisen bestehendeMaterie, weiche dadurch veredlet seyn soll, daß man ihrdie Solidität oder Undurchdringlichkeit benommen hat,