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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
411
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Ulf 4n

ge des starken Zusammenhanges seiner vielen Theile, dendie angebrachten Kräfte nicht zu trennen vermögen.

Im Gsgentheil werden in der mechanischen Theorie Kör«per für völlig biegsam angenommen, die in der Ausübungeinigen Grad von Steife haben, oder der Beugung einigenWiderstand entgegensetzen, z« B. die Seile, auf deren Stei-fe man in der praktischen Mechanik Rücksicht nehmen muß,s. Rolle (Th. lil- S. 7Z°).

UndM'iHhviNgflüMlt , Imponötrsbi!itL5,it-aLr/it/. Das allgemeine Phänomen der Körper, nachwe chem sie den Raum erfüllen, d. i. verhindern, dgß da,wo ein gewisser Körper ist, nicht zu gleicher Zeit noch einanderer seyn kan. Jeder Körper erfordert zu seinem Da-seyn einen Raum, den er dergestalt ausschließend einnimmt,daß kein anderer Körper in ebendenselben Raum dringenkan, ohne jenen erst daraus vertrieben zu haben. DieseWahrnehmung ist das, was wir mit dem Namen der Un-durchdririIlichkeir bezeichnen, und nothivendig mit un-strm Begriffe vom Körper überhaupt verbinden. Daher rech-nen die Physiker die Undurchdringlichkeit zu den wesentli-chen Eigenfchafren dessen, was körperlich ist, und erfor-dern znm Begriffe von körperlichem Stoffe, oder von derMaterie, nebst der Ausdehnung auch noch Undurchdring-lichkeit, s. Nlarerie.

In allen zusammengesetzten Körpern aber erfüllt die ih-nen zugehörige Materie den Raum nicht vollkommen,sondern läst leere unauSgefüllte Zwischenräume übrig, diezum Theil fremde Materien enthalten, zum Theil auch leerbleiben können, s. Zwlfchenräume der Rorper, Leere,Zerstreute. Die Undurchdringlichkeit derjenigen Materie,die dem Körper selbst zugehörk, findet also nur in den wirk-lich erfüllten Stellen stakt. Nur ein vollkommen dich,ker Körper, ohne alle Zwischenräume, würde an allen Stel-len undurchdringlich seyn. Vey einem solchen wäre Un-durchdringlichkeit mit volikommner Dichte einerlei), Ausdiesem Grunde haben einige, besonders französische, Schrift-steiler der Undurchdringlichkeit den Namen Dichte (Oen-