Tro
Z96
Wenn man feuchte Körper der Wärme oder fteyen Lust aus-seht, so verdünstet ihre Feuchtigkeit, und sie werden troken.So kan man auch Körper trocken machen, indem man siemit andern in Berührung bringt, die ihre Feuchtigkeit insich nehmen. Alle diese Operationen nennet man das Trock-nen, Abrrocknen, Ausrrocknen (üccare, exstccsre,//.
Man nennt auch wohl stößige Materien trocken, wennsie kein Wasser enthalten, oder wenigstens nicht geneigt sind,das in ihnen enthaltene den Substanzen, die sie berühren,mikzutheilen. In diesem Sinne wird die Lust trocken ge-nannt, wenn sie keine Feuchtigkeit enthalt, oder dem Hygro-meter keine miktheilt. Von den Mitteln, die Luft auszu-trocknen, s. den Art. Hygrometer.
Trockenheit (stccn»«, ist der Zustand des
trocknen Körpers. Man sieht leicht, daß eben derselbe Kör-per durch zufällige Umstände bald trocken, bald feucht wer-den kan, ohne wesentliche Aenderung feiner Substanz.So trocknet die Kalte alle Körper, indem sie ihrer Feuch-tigkeit den stößigen Zustand raubt; die Wärme hingegentrocknet, indem sie diese Feuchtigkeit zum Verdunsten bringt.Trockenheit ist blos Abwesenheit des Feuchten oder Flüßi-gen, und beruht keinesweges auf einem eignen trocknenPrincio, dergleichen die altern Chymiker in der elementari-schen Erde suchten. Ein Beyspiel eines hieraus entstände-nen Irrkhums findet man beym Worte phlogision (Th.Ill.S.g^)-
Bey Betrachtung der Erdfiäche wird das Trocknedem mit Wasser bedeckten Theile, d. j. dem Meere undden Seen, entgegengesetzt.
Trspfdare Flüssigkeiten, s. Flüssig.
TkOpfM, 6uttso, ssoutte/. Wenn einzelne vomGanzen abgesonderte Theile einer stößigen Materie sich ineinem Mittel befinden, an das sie keine oder wenigstens kei-ne starke Adhäsion haben , so nehmen sie eine kugelrundeGestalt an, und führen unter derselben den Namen derTropfen. So verhalten sich die Theile des Wassers,