Trä
Z95
^ 8-ro!. 1746. 4 . p. 277. sgg.) will aus der Kraft derTrägheit, die dem zur Denkkraft gehörigen Vermögen,seinen Zustand unaufhörlich zu andern, gerade entgegenge-setzt sey, erweisen, Gott selbst könne der Materie keine Denk-kraft verleihen. Der Materialist möchte dagegen wohl ein.wenden, Es dem richtigen Begriffe von Trägheit folge garnicht, daß alle Materie schlechterdings und ihrem Wesennach kraftlos seyn müsse, ob es gleich verstattet sey, sich die-selbe so vorzustelien. Auch bedeutet das Wort Zustandbeym denkenden Subjecte gewiß etwas anders, als washier beym bewegten oder ruhenden Körper darunter verstan-den wird. Zum Glück können wir die tröstende Hofnungunserer Unsterblichkeit auf weit festere Stützen gründen,als ihr dieser übertriebne Begrif von Trägheit der Materiegewähren würde«
Priestley, durch eben diesen falschen Begrif verleitet,glaubt, man schände die Materie, wenn man sie trag schel-te, und sucht sie zu veredeln, indem er ihr Trägheit und Un-durchdringlichkeit abspricht. Herr de Luc aber zeigt ihm,daß seine aus lauter Kräften und Wirkungskreisen zusam-mengesetzte Materie, im wahren Sinne des Works, den-noch wieder trag seyn würde; wobey doch auch de Lucnicht läugnet, daß in der Materie vielleicht mehr liege, alswir mit unfern Sinnen darinn wahrzunehmen vermögen, s.Marerie (Th. lll. S- r;;. i;6).
Rästner Anfangsgründe der höhern Mechanik, l. Abschn.Cap- 2.
Erxleben Anfangsgr. der Naturlehre. 4te Auflage, durchLichtcnberg, H. 5z — 58.
rsilonne <le H.rt. Force s'rrrertre.
Tribometer, s. Reiben (Th. m. S. 696.)
Trichter, magischer, s. Zauberrrichter.
AkdÄöN, 8iccum, §ec. Man nennt feste Körpertrocken, wenn sich wenig oder gar keine Feuchtigkeit in ihrenZwischenräumen aufhälk, oder an ihre Oberfläche anhängt,s. Leucht, Feuchtigkeit, Adhäsion. Es wird also dasTrokne dem Feuchten oder Lasten entgegengesetzt.