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ken ganz finster, und er muste ein Licht brennen, das aberfast eben so viel Lust, als ein Mensck, verzehrte. Die ein-zige llngemächlichkeit, die er empfand, war ein Schmerz inden Ohren, der von der Verdichtung der Luft beym Hinab-lassen der Glocke entstand., aber bald wieder vergieng,wenn nur die Glocke'sehr langsam niedergelassen ward.,llm einen Taucher aus der Glocke auf dem Msergrundeverschicken zu können, erfand Halley eine blsperne Kappe,die für ein paar Minuten Luft faßte, über den Kopf gedecktward, und durch ein dichtes biegsames Röhr mit der Glocke,in Verbindung stand.
Der Schwede Martin Triewald (Konst sc lel'vvLuncier xvatnct. 8tock!iolm, 1741. 4. ingl. klnloss Irans.Z7?6.) ließ die Glocke viel kleiner und wohlfeiler aus in-wendig verzinntem Kupfer machen. Der untere Schemelist so niedrig angebracht, daß der Kopf des Tauchers nurgerade über die Wasserfläche in der Glocke hervorragt, Wdnoch viel Luft über sich hak, welches weit besser ist, weil dieverdorbene Luft in den obern Raum aufsteigt. Damitman sich aber auch in dem obern Raume aufhaltrn könne,geht an der Seite der Glocke eine rund umher gewundenekupferne Röhre in den untern Theil, aus welcher die unterefrischere Lust durch einen ledernen Aufsah mit einem Mund-stücke von Elfenbein eingesogen werden kan.
Marün (kbiloloplna Lritanniea, übers. VonTVstke»Leipz. 1772. III Th. gr. 8- ll. Th. S. 224.) hat die Glo-cken des Halley undTriewald abgebildek, und seht hinzu,ein Engländer habe einen ganzen Anzug von starkem dich-ten Leder erfunden, welcher ungefähr ein halbes Oxhöft Luftenthalte, genau über Arme uud Beins passe, und vorn miteinem Glase versehen sty. In diesem Anzüge sey er aufdem Meergrunde herum und in die Zimmer versunkenerSchiffe gegangen, um aus denselben Güter heraufznholen,welches über 40 Jahrelang getriebene Gewerbe ihm einenansehnlichen Gewinn verschaft habe.
Beckmann Beyträge zur Geschichte der Erfindungen.Erster Band, Leipz. 1782. 8. Viertes St. Nrim. 0»