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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
275
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renz, c> ist, wird die Lange des Tages auch 12 Stun-den, s. LJachtgleiche. So lang die Sonne eine nördli-che Abweichung hat, ist die Afcensionaldifferenz für Orte inder nördlichen Halbkugel positiv, mithin der Tag langer,als 12 Stunden. Für Orte der südlichen Halbkugel, wodie Polhöhe südlich oder negativ ist, wird alsdann die A-stcnsionaldifferenZ auch negativ und der Tag kürzer, als 12Stunden. Umgekehrt sind die Erscheinungen, wenn dieAbweichung südlich ist: alsdann haben die Nordländer kür-zere, die Südländer längere Tage.

Die längsten und kürzesten Tage fallen in die Zeitender Sonnenwenden um den 21 Jun. und den 21 Dec., wodie Abweichung ein Gröstes und der Schiefe der Ekliptikgleich wird. Alsdann ist

ich. Asc.diff. t»nZ. 25° 28' 8^ X tanZ. Polhöhe

Für Leipzig dauert

St.

Min.

Sec.

Terk.

der längste Tag, d. 21 Jun.

16

22

45

20

der kürzeste, den 21 Dec.

7

37

-4

40

s. Ascenstonaldifferenz.

Unter den Polarkreisen, wo die.Polhöhe das Comple-ment der Schiefe der Ekliptik wird , ist für die Tage derSonnenwenden

lin. Asc. diff. WNA. SchiefeX LOtanA. Schiefe I,mithin die Asc.diff. 90", und der längste Tag 24 St.,,der kürzeste o. Das heißt: Diese Orte haben einmalich Jahre einen Tag von 24 Stunden, da die Sonne garnicht unkergeht, einmal eine Nacht von 24 St., da sie garnicht aufgeht.

Für die Orte der kalten Zonen hält dieser beständi-ge Tag desto länger an, je näher sie den Polen liegen. DerTag fängt an, wenn die Abweichung der Sonne dem Com-plemente der Polhöhe gleich wird, und dauert über die Son-nenwende hinaus, bis die abnehmende Abweichung wiedereben so groß geworden ist. Einem Orte, der 70" nördli-che Breite hat, fängt der beständige Tag an, wenn dieSonne 20° nördliche Abweichung bekömmt, d. i. den 20.Map, und dauert über den 21 Jun. hinaus, bis sie im