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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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W?M/r'o», ForrrZ/MMMiW?). Ist der Körper einmal indiese Bewegung versetzt, so läst sich alsdann seine fühlbare >Hitze nicht weiter verstärken. Selbst das heftigste Feuer !kan ihn nicht Heister machen, sondern unterhalt nur sein Sie-den so lange, bis alle flüchtige Theile in Dampfe verwan- jLelt sind. I

Wenn man flüßige Materien, z. B. Wasser, in Ge-fäßen nach und nach erwärmt, so zeigen sich schon lange vordem eigentlichen Sieden eine Menge Luftblasen, die sichan die innern Wände der Gefäße anlegen, zum Theil auchin die Höhe steigen und an der Oberfläche zerplatzen, Beystärkerer Erhitzung werden diese Luftblasen immer häufiger,und brechen endlich beym Sieden selbst in der grösten Men-ge aus, so daß das Kochen der beste Weg ist, Wasser,Quecksilber und mehrere Flüßigkeiten von der Luft, die sich ^in ihren Zwischenräumen aufhält (ser poroluanx), zu rei-nigen. Dies ist aus der starken Ausdehnung der Luft durch ^

die Hitze, welche ihre specifische Schwere vermindert, sehr >

leicht zu erklären. Einige, zumal ältere, Physiker haben das >

ganze Phänomen deö Siedens blos dem Ansteigen dieser Luft-blasen zuschreiben wollen; aber eine genauere Untersuchung,lehrt gar bald, daß die beym Sieden auswallenden Bla-sen gröstenkheils nicht aus Luft, sondern aus einem ela« !stischen Dampfe bestehen, welcher durch eine Verbindungdes Feuers mit der flüßigen Materie selbst erzeugt wird,und sich in der Kalte wieder in das vorige tropfbare Flui-dum verwandlet, s. Dämpfe, liVindkugel. Das Sie-den entsteht also durch eine wahre Verdampfung, wobeydas Aufsteigen der Luftblasen nur ein begleitender Neben-umstand ist (s. lxecbcrcbex lur lex caulex clu bouil-

lomiement äex liguiciex in denlckem. 6e karix 1748- p-57.lgg.)

MussiHenbrsek (latracl. aä pkülos. nst. §. l 45;.) be-schreibt, was beym Sieden des Wassers vorgeht, auf fol-gende Art. „ Wenn das Wasser warm zu werden anfangk,«steigen anfänglich blos Luftblasen auf. Rückt man das«Gefäß näher ans Feuer, so steigt das letztere durch mehre-«re Zwischenräume des Bodens in Gestalt von dünnen Fä---den auf, welche des Wassers Durchsichtigkeit in etwas ^