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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Sel

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wunden- fieng nach z Stunden an zu rauchen, und warnach 48 Stunden in: Innern ganz verkohlt und ausge-brannt. Eben so gieng es mit Knhhaaren, die mit Talgbegossen, im Ofen erhitzt und in einen Sack von Vastmat-ten gesteckt waren.

Bey der Bereitung der mit Krautern abgekochten Oeleist bemerkt worden, daß sich diese Oele, wenn sie zu starkgekocht, und die Kräuter zu trocken geworden sind, biswei-len in dem leinenen Sacke des Filtrums von selbst entzün-den. Carerre hat durch Versuche dargethan, dyß KrärAtcr, sie mögen aromatisch, oder geruch- und geschmack-los seyn, sich allemal in kurzer Zeit von selbst entzünden,wenn sie in Oel oder andern: Fett, und selbst in Rinder-mark gesotten sind, wenn nur alle Feuchtigkeit aus ihnengedunstet ist, und man sie nicht in Fett eingetaucht läßt.

Endlich bestätigten auch die Versuche des Herrn Geov-gi die Selbstentzündung der gerösteten Rockenkleyen, desRockenmehls, Weizenmehls, der Gerstengrütze, Reißkör-ner, Erbsen, Bohnen, Kaffebohnen, Bohnenmehls, ge-mahlnen Kaffe'S, gerösteter Cardobenedicten und andererKräuter, gerösteter Sägspäne.. Alle diese Substanzen,wenn sie stark geröstet und dadurch empyrevmatisch gemacht,hierauf noch heiß auf einfache Leinwand geschüttet und inderselben zusammengebunden werden, erhitzen und entzün-den sich kurze.Zeit nach dem Einbinden. Mit Mehl, Spä-nen oder kleinen Körnern geht der Versuch besser, als mit grös-ser,: , von statten. Das empyrevmatische Oel, oder sonst disVermischung mit Fett, dis Zertheilung in kleineTheile unddie Zusammendückung scheinen hiebey wesentliche Umständezu seyn. Vor wenig Jahren entstand in einer nahmhaftenStadt ein Brand durch die Selbstentzündung der geröste-ten und gemahlnen Cichoricnwurzel, die der. gemeine Mannstatt des Kaffe braucht.

Wir erhalten durch diese Entdeckungen ganz neue War-nungen gegen Unvorsichtigkeit beym Kaffebrennen, Malz-dörren und andern Röstungen, bey Bereitung der Salben,beym Kleiderwärmen, Uebereinanderlegen und Zusammen-drücken fetter Wolle, bey Bewahrung des Hanfs u. dergs»