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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Seh

^ ges ausmacht, und dessen Mttelpunkt von dem der Pu-^ pille enkgegengefitzten Punkte um /-^dieses Durchmessersk' entfernt ist, und ei» wenig über die Mitte des Auges er-

k hoben liegt. Der Schnerve, sagt er, durfte nicht der Pu-

l- pille gegen über eintreten, weil uns sonst alle Gegenständet in der Mitte durchlöchert erscheinen würden» So aber,wie er jetzt eintritt, verlieren wir nur einige auf der äußernSeite unter einem gewiffenWinkel liegende Gegenstände ausdem Gesichte, oder vielmehr nur aus einem Auge, nie ausbeyden zugleich» Und selbst, wenn wirwin Auge schließen,r beinerken wir diesen Mangel nicht, wenn er nicht einen sehrhervorstechenden und ausgezeichneten Gegenstand betrift,t weil sich die Aufmerksamkeit der Seele doch vorzüglich auft das lenkt, was in der Mitte erscheint, und-die an der Seiteentstehende Lücke von der Einbildungskraft auögefüllt wird.y> Nlariorre sprach nun dieser- Entdeckung wegen der gan-

>d zen Netzhaut die Empfindlichkeit gegen das Licht ab, zumal

n- da er diese Haut such durchsichtig fand». Dir Aderhaut,

welche an der unempfindlichen Stelle ganz fehlt, schienihm geschickter zum Sitze des Sehens, theils wegenin ihrer, schwarzen Farbe, theils weil die Iris, als eine

>!l- Fortsetzung von ihr, bey der Erweiterung und Veren-ge gerung des Augensterns so viel Empfindlichkeit gegen das

x- Licht äußert, s. Auge. Diese Meinung ist nachher von

Läwr'p (lVlem. cie ftaris 1704.), Ae ssar( I rsike cleslens,h k- lgg.), Michell (beym Priestley Geschichte der Op»

t, tik. S. 149. u. f.) und andern, mjk noch mehrern Gründen

, vertheidigt worden. Ae Lac glaubte die Entdeckung ge-

, anacht zu haben, daß die dünne Hirnhaut (pig mater) über-

haupt das Werkzeug aller Empfindungen sey, und daß sich, dieselbe beym Eintritte des Sehnerven in zwo Lamellen khei-

r le, deren eine die Aderhaut bilde. Hiezu war ihm also

Mariottens Behauptung sehr willkommen. Dagegen er-klärten sich pecquec. de la Hire, perraulc u. a. für dieNetzhaut, wie es überhaupt der Analogie der andern Sinneangemessener ist, den Sitz der Empfindungen in die Ner-ven zu setzen. Dis Gründe beyder Theile und die Geschich-te des Streits erzählt Priestley (S. 146. u. f.) sehr um-.